Ich bin gespannt, wie dieses Experiment ausgeht:

Der deutschstämmige Milliardär Peter Thiel hat unter 400 Bewerbern 24 Studenten ausgewählt, die für 100.000 Dollar ihr Studium abbrechen und stattdessen ein eigenes Unternehmen gründen.
Unterstützt werden sie dabei von Mentoren, die sie für zwei Jahre begleiten werden.
Thiel will mit diesem Experiment beweisen, dass ein teurer Hochschulabschluss nicht notwendig ist, um als Unternehmer erfolgreich zu sein.
Bei dieser These wäre ich sofort bei ihm, ein abgeschlossenes Studium ist sicher nicht immer die Grundbedingung für den Erfolg - Beispiele dafür gibt es genug.
Allerdings war eine der Voraussetzungen, dass die Bewerber bereits eine Zusage einer Universität haben mussten und da frage ich mich - wenn ein Jung-Entrepreneur erst einmal den sicheren (Uni) Weg wählt, ohne eigentlich dafür zu brennen - hat er dann das Zeug dazu ein neuer Bill Gates oder Mark Zuckerberg zu werden?
Viele der Millionäre und Milliardäre, über die ich hier berichtet habe, hatten nur ein Ziel - ein erfolgreicher Unternehmer zu werden und waren mit ihren Unternehmen bereits am Start, bevor andere überhaupt über die Uni nachdenken.
So hat Ikea Gründer Ingvar Kamprad den Grundstein für sein Imperium bereits mit 17 Jahren gelegt, Warren Buffet hat seine ersten Geschäfte bereits mit sechs Jahren gemacht.

Ich glaube schon, dass man während des Studiums Ideen entwickeln kann, die zu einem erfolgreichen Unternehmen führen, aber ich denke Thiel sucht Super-Shootingstars und die hätten längst auch ohne ihn begonnen und sich gar nicht erst bei der Uni eingeschrieben.

Zwei Jahre werden wir warten müssen, um über die Ergebnisse des Experimentes zu lesen.

Via: WiWo