Milliardär Carlos Slim: Sparsamkeit und ein gutes Gespür

Carlos Slim, einer der reichsten Männer der Welt klärt auf:
Um ganz nach oben zu kommen braucht man ein sicheres Gespür für gute Geschäfte und eine Tugend: Sparsamkeit.
Je nach Aktienkurs steigt er in der Liga der reichsten Menschen der Welt mal auf – mal ab.
Im August 2007 war er kurzfristig die Nummer 1 der “ Weltrangliste“, aktuell beläuft sich sein Vermögen auf “ nur “ noch 35 Milliarden Dollar.
Sein Geld verdient er mit der Schwatzhaftigkeit der Menschen: Sein Unternehmen Telmex (Telephonos de Mexico) kontrolliert 90 Prozent der mexikanischen Festnetzanschlüsse und hält damit praktisch ein Monopol.
Slim besitzt auch Baufirmen, Einzelhandelsunternehmen und u.a. auch 6,9% der New York Times.
Obwohl er aus einer wohlhabenden Familie stammt, hat er sich sein Imperium selbst aufgebaut.
Geboren wurde er 1940, als fünftes von sechs Kindern.
Sein Vater Julian eröffnete mit 23 Jahren einen Gemischtwarenladen in Mexiko-Stadt und investierte in Immobilien.
10 Jahre später war er einer der reichsten Männer der Stadt.
Von seinem Vater lernte Carlos Slim die Sparsamkeit.
Alle Kinder mussten ein Haushaltsbuch führen und ihre Ausgaben notieren.

WISO Haushaltsbuch 2010

Mit 26 Jahren gründete Carlos Slim sein erstes eigenes Unternehmen.
Das Konzept ist spätestens seit “ Pretty Woman“ bekannt:
Er kaufte marode Firmen und sanierte sie.
Erst Jahre später wurde man auf ihn aufmerksam: Als er für 1,7 Milliarden Dollar eine 49-prozentige Beteiligung an den mexikanischen Telefonbetreibern Telmex und Telnor erwarb.

Heute ist er 70 Jahre alt, hat sich einen Stammplatz auf der Liste der “ Top 10 “ der reichsten Menschen der Welt gesichert und sich aus dem Tagesgeschäft weitgehend zurückgezogen.

Auch wenn es nicht ganz die Story “ vom Tellerwäscher zum Millionär“ ist, kann man auch hier wieder lernen:
Auch Sparsamkeit zahlt sich aus, wenn man das gesparte Geld vernünftig investiert.
Erst einmal die Grundlagen schaffen!



Zitate André Kostolany Börsenguru

André Kostolany ( 1906 – 1999 ) galt zu Lebzeiten als Börsenguru.
Auch seine Zitate gewähren einen tiefen Einblick in die Denkweise eines erfolgreichen Menschen.

Folgende Zitate werden Kostolany zugeordnet:

„Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte.“

An der Börse gibt’s nur Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld!

An der Börse sagt uns oft das Gefühl, was wir machen, und der Verstand, was wir vermeiden sollen.

Wenn die Börsenspekulation leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.

Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut Essen will bevorzugt Aktien.

Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.

Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung.

Steigt die Börse, kommt das Publikum, fällt die Börse, geht das Publikum.

Wenn man über die Einzelheiten zuviel weiß, hat man keinen Überblick mehr über das Ganze.

Die Wirtschaft kann man nicht lehren, man muss sie selber erleben und überleben.

Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

Wer nicht fähig ist, selber eine Meinung zu bilden und eine Entscheidung zu treffen, darf nicht zur Börse.

Unterhalte ich mich mit einem Börsenkollegen, so brillant er auch sein mag, merke ich nach zwei Sätzen, dass er Volkswirtschaft studiert hat. Seine Argumente und Analysen sind in ein Korsett eingezwängt, aus dem er nicht herausfindet.

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.

Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.

Linke wollen wieder einmal Millionärssteuer einführen

Vermutlich bin ich zu wenig links um zu verstehen, warum die Linksfraktion die Vermögenssteuer für Millionäre wieder einführen will.
Die Bundesregierung wurde aufgefordert, die Summe der privaten Geldvermögen und der Verkehrswerte der privaten Immobilien- und Sachvermögen festzustellen.
Kredite werden abgezogen und alles was dann über 1 Million liegt soll mit 5 % versteuert werden.

Das oberhalb von 1 Million Euro liegende Vermögen soll nach den Vorstellungen der Linksfraktion mit 5 Prozent besteuert werden.

Dazu passt ein Zitat der Milliardärin Leona Hemsley:
Nur arme Leute zahlen Steuern.


Was soll ich dazu sagen?
Sicher gibt es einen Grund, warum z.B. viele vermögende deutsche Sportler, die anders als viele Unternehmer die Freiheit haben, leben zu können, wo sie wollen, Deutschland verlassen haben.
Nur an der Sonne liegt das sicher nicht.

Steve Jobs – sieht so ein Milliardär aus? JA!

Kleider machen Leute – sagt man und in vielen Bereichen gilt das tatsächlich!
Einige stehen aber so weit oben, dass ihnen die gesellschaftlichen Regeln völlig egal sein können.
Sie müssen sich nicht mehr verkleiden um ihr Publikum zu beeindrucken!
Ein perfektes Beispiel dafür liefert:
Steve Jobs – Milliardär , Mitbegründer und CEO von Apple – und ein Genie!
Selbst ich werde vom Apple Fieber angesteckt.

Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers

Aber würden Sie- wenn Sie ihn auf der Straße sehen würden, vermuten, dass hinter dem Mann in den schlecht sitzenden Jeans und dem klassischen Rolli einer der erfolgreichsten Menschen unserer Zeit steckt?
Vermutlich nicht:

Das ist insgesamt ein Thema, dem ich hier sicher noch viel Zeit widmen werde:
Viele Menschen lassen sich durch Äußerlichkeiten blenden und übersehen dabei gerne das wesentliche.
Was denken Sie?
Stellen Sie sich vor ein armer Schlucker in einem geliehenen Designeranzug und Steve Jobs in seinem “ Jobs-Outfit “ betreten gleichzeitig ein exklusives Geschäft.
Das Personal kennt Jobs nicht ( er ist niemand, der sich in der Öffentlichkeit in den Vordergrund drängt und mit den Medien flirtet).
Was denken Sie, wer zuerst bedient wird?

11 Millionen Jackpot-Alarm lässt die Kassen klingeln

Am Samstag gibt es wieder einmal einen Lotto-Jackpot von 11 Millionen Euro zu verteilen und wie üblich lockt der Jackpot-Alarm die Lottospieler an.
Für mich ist das logisch nicht unbedingt nachvollziehbar.
Selbst wenn kein Jackpot zu verteilen ist, liegen die Quoten für 6 Richtige oft bei über 1 Million.
Das sollte den meisten Menschen doch eigentlich erst einmal reichen?
Aber nein, interessant wird es für viele erst bei einem Jackpot.
Nüchtern betrachtet sieht das für mich so aus wie: “ Was soll ich mit einer läppischen Million? Ich steig erst ein, wenn es “ richtig“ was gibt.“
Mir persönlich würde ja eine Million reichen – ich muss auf keinen Jackpot warten!

Zitate Henry Ford

Henry Ford ( 1863 – 1947 ) war Gründer der Ford Motor Company.
Er revolutionierte den Automobilbau mit seiner Fließbandtechnik.
Durch seine politische Einstellung polarisiert er, aber hier geht es um den Geschäftsmann, nicht um den Politiker.

Ford zahlte seinen Mitarbeitern Spitzenlöhne, beteiligte sie am Gewinn – nicht aber um die Situation der Arbeiter zu verbessern, sondern rein aus wirtschaftlichem Kalkül.
Die Kaufkraft sollte den Absatz massengefertigter Produkte – wie seiner Autos – gewährleisten.
Damit schuf er den Grundstein für die Konsumgesellschaft des 20. Jahrhunderts.
Gewerkschaftsverbände innerhalb seiner Fabriken lehnte er rigoros ab und mit seinem “ Kundendienstleiter“ Harry Bennett hatte er einen Mann, der sich auf verschiedene Einschüchterungstaktiken verstand, um sich organisierende Gewerkschaften schon im Keim zu ersticken.

Man könnte also sagen: Nicht unbedingt ein Sympathieträger, aber auch darum geht es hier nicht.
Millionäre sind Individuen wie wir alle, aber möglicherweise findet man “ den roten Faden“.
Dazu muss man sich auch die ansehen, die nicht zu den “ darlings “ gehören.


Zitate, die Henry Ford zugeordnet werden:

Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen.

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.

Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.

Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.

Wenn Sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen Sie einen weiteren bereithalten, um das bekannt zu machen.

Zeitverschwendung ist die leichteste aller Verschwendungen

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.

Man wird nicht reich, durch das, was man verdient,
sondern durch das, was man nicht ausgibt!

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

Mit Absichten kann man nicht berühmt werden.

Ein ehrlicher Mißerfolg ist keine Schande…Furcht vor Mißerfolgen dagegen ist eine Schande

Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft auf, um Probleme herumzureden,
als sie anzupacken

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor.
Sie beginnt im Klassenzimmer

Suche keinen Schuldigen,schaffe Abhilfe!

Ich lehne es ab, anzuerkennen, dass es Unmöglichkeiten gibt.

Probleme sind verkleidete Möglichkeiten

Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier.

Wer aufhört zu lernen, ist alt, mag er zwanzig oder achtzig sein…
Wer immer weiterlernt, bleibt jung, mag er zwanzig oder achtzig sein…

Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwer, weil einem so viele entgegenkommen

Nachahmung führt leicht zur Selbsttäuschung

Um Erfolg zu haben,mußt du den Standpunkt des anderen annehmen
und die Dinge mit seinen Augen betrachten…

Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht tun können.
Wenn wir uns uneins sind, gibt es wenig, was wir tun könnten.

Die Arbeit ist der Grundstein, auf dem die Welt ruht…
sie ist die Wurzel unserer Selbstachtung.

Eine Frau die es geschafft hat: Internet Milliardärin Meg Whitman verrät Ihre Erfolgsgeheimnisse

Morgen erscheint das Buch
The Power of Many: Values for Success in Business and in Life


von Meg Whitman.
Meg Whitmann kam 1998 zu eBay.
Da hatte eBay gerade einmal 30 Mitarbeiter.
Als sie eBay 2008 verließ, war eBay ein börsennotiertes und milliardenschweres Unternehmen.
Dieser Erfolg wird Meg Whitman zugeschrieben und machte sie selbst zur ersten Internet Milliardärin.
Aktuell kandidiert sie für den Posten des Gouverneurs in Kalifornien.
Viele “ Erfolgsbücher“ werden von Menschen geschrieben, die den Beweis schuldig blieben, dass sie es selbst geschafft haben.
In der Theorie hört sich alles immer wunderbar und einfach an.
Die Theorie sieht dann leider oft ganz anders aus.
Meg Whitmann gehört zu denen, die es wirklich geschafft haben und insofern ist das Buch sicher eine spannende Lektüre!