Steuererklärung 2010: So gibt es vom Finanzamt Geld zurück

823 Euro – so viel holen Arbeitnehmer im Schnitt vom Finanzamt zurück, wenn sie eine Steuererklärung abgeben. Durch neue Regelungen sparen diesmal vor allem Krankenversicherte und Personen, die an Ex-Ehepartner oder Angehörige Unterhalt zahlen. Finanztest nennt die besten Spartipps und hilft beim Ausfüllen der neuen Formulare.

Neu ist, dass die meisten Versicherten zum ersten Mal alle Beiträge für die Grundversorgung in der Kranken- und Pflegeversicherung absetzen können. Vor allem Selbstständige, Rentner und einige privatversicherte Arbeitnehmer erhalten die neuen Steuervorteile oft erst über die Steuererklärung, weil ihre Beiträge letztes Jahr noch nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Arbeitnehmer mit geringem Lohn sparen auch, wenn sie Ausgaben für Zahnzusatz-, Haftpflicht- oder Unfallversicherungen geltend machen.

Für Eltern ist günstig: Sind Mutter und Vater berufstätig, so können sie für jedes Kind bis 14 Jahren bis zu 4.000 Euro Betreuungskosten absetzen. Studieren die Kinder, können Eltern ihre Einkommensteuer neuerdings drücken, wenn sie die Beiträge ihrer Kinder zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung übernehmen.

Für alle Steuerzahler gilt: Kirchensteuern, Spenden, Löhne für Handwerker oder Reinigungskräfte im Haushalt – wer diese Ausgaben in der Steuererklärung für 2010 angibt, spart ganz leicht Steuern.

Die ausführlichen Tipps für die Steuererklärung 2010 stehen in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de/steuererklaerung.



Neuer Trend aus USA: Foodspotting

Eine gute Idee hatten die Gründer der neuen US Plattform Foodspotting und sie wurden trotz vergleichsweise geringem Traffic von 300.000 Unique Visitors im letzten Jahr mit einer Kapitalspritze von 3 Mio US Dollar belohnt.
Was ist Foodspotting?
Im Grunde eine neue, weitere Community, auf der die Mitglieder ihre Erfahrungen miteinander teilen.
Bei Foodspotter geht es ums Essen.
Die Mitglieder fotografieren die bestellten Gerichte in einem Restaurant und stellen die Bilder ins Netz.
Andere Nutzer können die Gerichte und die Restaurants bewerten.
Damit geht Foodspotter einen Schritt weiter als die herkömmlichen Bewertungsplattformen wie z.B. Qype.
Für Gastronomen kann das Fluch oder Segen sein – in jedem Fall aber ein Ansporn sich Mühe zu geben, denn ab jetzt lauert der Restaurantkritiker überall und er hat Beweisfotos.
Wie oft schaut man in unbekannten Restaurants auf die Teller anderer Gäste, bevor man sein Essen bestellt?
Ist die Pizza suppig, sind die Portionen eher groß oder klein, ist das Essen liebevoll arrangiert oder einfach auf den Teller geklatscht?
Das kann man in Zukunft mit Foodspotter im Internet herausfinden, bevor man sich überhaupt für ein Restaurant entscheidet.
Mir gefällt die Idee sehr gut und mir würde ein deutscher Klon gut gefallen.
Foodspotter ist zwar international ausgerichtet, aber im Fokus steht aktuell der US Markt.