Geschenkidee: Hängendes Schachspiel

Ein hängendes Schachspiel hat den Vorteil, dass man es theoretisch über Wochen spielen kann, ohne dass es unbeteiligten Spielern im Weg steht.
Man muss sich auch nicht stundenlang gegenübersitzen – kommt einer der Mitspieler vorbei, macht er seinen Zug, markiert ihn als “ zuletzt gesetzt“ und geht dann wieder weiter seinen Beschäftigungen nach.

hängendes Schachspiel

Mit einem Preis von knapp 300 Dollar ist das leider kein preiswertes Vergnügen, aber wer handwerklich begabt und ein wenig kreativ ist, kann dieses Schachspiel nachbauen und sich die Schachfiguren z.B. bei ebay kaufen:

Via: Hammacher Schlemmer

Geld verdienen im Internet – Exemplarischer Aufbau einer “Feierabend”-Website

Um es gleich vorweg zu sagen:
Das Projekt, um das es geht wird nicht weiter ausgebaut, weil es rechtliche Bedenken gibt. Aber insgesamt hat mir der Artikel und die Anleitung wie ein Profi sich dem Thema „Geld verdienen mit Webseiten“ nähert, sehr gut gefallen, daher möchte ich ihn hier aufgreifen:
Exemplarischer Aufbau einer neuen “Feierabend”-Website (Briefmarken).
Martin Mißfeldt vom „tagseoblog“ hat es sich zum Ziel gesetzt mit einer Nischenwebseite langfristig ein dauerhaftes Einkommen von ca. 500 Euro im Monat zu generieren.
Nun sind 500 Euro natürlich nicht viel, kann man jedoch mehrere Webseiten dieser Art aufbauen, summieren sich die Einnahmen.
Zudem schadet es nicht, wenn man mehrere Standbeine hat und sich nicht auf die Einnahmen einer einzigen Webseite verlassen muss.
Martin Mißfeldt zeichnet in seinem Artikel den Weg von der Idee bis zum angepeilten Ziel nach.
In seinem Fall hat er Briefmarken gewählt, leider liegt auch hier genau das rechtliche Problem.
Die Grundidee war, Briefmarken zu katalogisieren, die vor allem einen ästhetischen Wert haben und nach bestimmten Kriterien ( z.B. nach Farbe oder Thema ) auffindbar sind.
Zwar findet man die Briefmarken einzeln bei Wikipedia, aber erstens sind die Bilder sehr klein und zweitens kann man die Marken nicht nach den gewünschten Kriterien sortieren.
Also nahm er sich die Bilder von Wikipedia, bearbeitete sie und stellte sie aufbereitet auf seiner Webseite ein.
Nun gibt es ein aktuelles Urteil, das besagt, dass Briefmarken kein gemeinfreies Eigentum sind und damit liegt das Projekt erst einmal auf Eis, aber darum geht es nicht.
Der beschriebene Projektaufbau ist exemplarisch und damit eine empfehlenswerte Lektüre, für alle, die sich“ nach Feierabend“ zunächst einmal ein zweites Standbein neben dem Job aufbauen wollen.
Sehr spannend finde ich den Abschnitt, über den sich vermutlich wenige, die mit einem neuen Projekt an den Start gehen, Gedanken machen:
Die Kosten-Nutzen-Rechnung!
Auch wenn es “ nur“ ein Feierabend-Projekt ist, dem der Autor an 300 Tagen ca. je 1 Stunde widmet, summieren sich die Projektkosten auf knapp 12.000 Euro, wenn man seine eigene Arbeitszeit mit einem Stundenlohn von 40 Euro ansetzt.
Hier wird dann auch wieder deutlich, wie lange im Internet der Weg zum Erfolg ist, denn bei einem geplanten Einkommen von 500 Euro im Monat dauert es zwei Jahre bis sich der persönliche Aufwand rechnet. Dann aber würde ein Projekt lange Jahre Gewinn abwerfen.

Ganz unten – wenn die Fassade einstürzt

Ich muss sagen, die Geschichte, die ich gerade gelesen habe, hat mich tief erschüttert:
Eine Berliner Bloggerin berichtet mit bemerkenswerter Offenheit, dass sie alles verloren hat und wie es dazu kommen konnte.
Obdachlos, die Katzen im Tierheim, das Eigentum bis auf Kleidung und Papiere gepfändet.
Ich bin sehr froh, dass sie diesen sicher sehr schweren Weg gegangen ist, denn nun erfährt sie Unterstützung und Zuspruch, den sie verdient hat und dringend benötigt!
Menschen, die alles verlieren sind eben nicht zwangsläufig der Bodensatz unserer Gesellschaft – Menschen, die Hilfe benötigen sind nicht immer nur zu faul oder zu dumm – das wird spätestens dann klar, wenn man den Artikel gelesen hat.
Wir lesen von Menschen wie Robert Enke, deren stumme Schreie kaum jemand gehört hat und stehen fassungslos vor dem Resultat.
Hier gibt es einen Schrei, den wir hören können. Einen Menschen, der den Mut hat, um Hilfe zu bitten und dem wir rechtzeitig helfen können!
Auf Drängen einiger Leser hat sie einen PayPal Spendenbutton integriert und wer meinen Blog regelmässig liest, der weiß, dass ich nicht dazu neige, meine Leser zu Spenden aufzurufen.
In diesem Fall würde ich gerne eine Ausnahme machen.
Lesen Sie den Artikel und entscheiden Sie, ob Sie helfen wollen!
Ich habe das PayPal Knöpfchen auch schon gedrückt und eine kleine Spende gesendet.

Wie Moses durch das Wasser laufen!

In Holland wurde vom Bund Niederländischer Architekten das Bauwerk des Jahres 2011 gewählt:
Es ist eine von der Architektengruppe RO & AD gebaute Brücke in Brabant, die durch das Wasser führt:

versunkene Brücke

Die Architekten selbst nennen die Brücke “ Laufgrabenbrücke“:

versunkene Brücke

Über die Brücke ( oder sagt man durch die Brücke?) kommt man zum wiederhergestellten Fort de Roovere.

versunkene Brücke

Das Fort ist Teil einer Verteidigungslinie aus dem Jahr 1628, das verfallen war und nun wieder hergestellt wurde. Die Brücke ist von weitem nicht sichtbar und wurde absichtlich „unsichtbar“ gemacht. So soll der “ Feind“ nicht über die Brücke zur Verteidigungsanlage kommen:

versunkene Brücke

Um den Pegel bei starken Regenfällen konstant zu halten,wurden auf beiden Seiten des Grabens Überlaufgräben eingerichtet, die das Wasser ableiten können.

Via:

Mickey Mouse Glühbirne

Eine süße Idee – die Mickey Mouse Glühbirne – die Glühbirne wird einfach eingedreht und schon leuchtet Mickey Mouse:

Mickey Mouse Glühbirne

Mickey Mouse Glühbirne

Für kleinere Kinder, an die sich Mickey Mouse ja an sich richtet, finde ich die Idee eigentlich gar nicht so gut. Ich hätte Angst, dass sie mit der Mickey Mouse spielen wollen und sich verletzen könnten, bzw. den Respekt vor Glühbirnen im allgemeinen verlieren.
Aber die Idee gefällt mir grundsätzlich, es muss ja keine Mickey Mouse Lampe sein.
Ein beleuchteter Teeniestar wie Justin Biber würde vermutlich weggehen wie warme Semmeln:-)
Nur wird es vermutlich nicht so einfach die Lizenz zu bekommen…

Via: Yankodesign

Der letzte schießt das Licht aus!

„Bang“ ist eine Lampe mit einer Fernbedienung im Design einer Pistole.
„Schießt“ man die Lampe aus, geht das Licht aus und der Schirm fällt zur Seite.

Lampe Pistole

„Schießt“ man sie wieder an, richtet sich der Schirm wieder auf und das Licht geht an:

Pistolen Lampe

Lampe Pistole

Via: LikeCool

Multimillionär in 15096 Stunden!

629 Tage oder 89 Wochen und 6 Tage oder 15096 Stunden oder 905760 Minuten oder 54345600 Sekunden – das ist die Zeit, die Ferry und Fabian Heilemann benötigt haben, um Multimillionär zu werden!

Ende 2008 entdeckten die Brüder Heilemann das amerikanische Start-Up Groupon und sie fragten sich, ob sich auch deutsche Kunden mit Rabatten locken lassen würden.
Am 29.12.2009 trauen sie sich und gehen mit dem Groupon Klon „Daily Deal“ an den Markt.
629 Tage später verkaufen sie Daily Deal für 114 Millionen US-Dollar an Google und sind mit einem Schlag Multimillionäre!
Gründerszene hat die Meilensteine in einer Art Tagebuch festgehalten.
Die Chronik ist sehr gelungen, zeigt sie doch auch die Sorgen und Ängste, die die beiden auf dem Weg begleitet haben.
Mehr als einmal dürften sie bis zum umfallen gearbeitet und anschließend schlaflose Nächte durchlebt haben.
Es hat sich gelohnt und es macht Mut: Auch in Deutschland kann man es heute noch bis ganz nach oben schaffen!