Aktuell werden wir wieder täglich mit Terrorwarnungen konfrontiert, die Angst wird geschürt und das teilweise mit Erfolg!
Ein sehr interessantes Video von Quarks & Co habe ich bei Youtube entdeckt:

Die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen ist deutlich höher als Opfer eines Terroranschlages zu werden.
Seit 2001 gab es innerhalb von Europa 247 Opfer von Terroranschlägen- demgegenüber stehen über 2000 Menschen, die mehr als 1.000.000 Euro gewonnen haben!
Seit 2001 starben über 50.000 Menschen weil sie im Krankenhaus ein falsches Medikament genommen haben und in Folge der Hitzewelle 2003 starben alleine in Deutschland über 9000 Menschen.

Diese Zahlen zeigen wie irreal die allgegenwärtige Angst vor einem Terroranschlag ist.
Keine Frage: Die Gefahr besteht, aber sie sollte nicht unser Leben bestimmen.
Vermutlich wird auch in Deutschland eines Tages ein Terroranschlag verübt werden, aber wir wissen, dass täglich Menschen bei Autounfällen ums Leben kommen und fahren trotzdem mit dem Auto.
Wir haben von Amokläufen in Schulen gehört und trotzdem schicken wir unsere Kinder täglich zur Schule.
Wir können uns nicht verkriechen und uns unsere Lebensqualität nehmen lassen, nur weil einige geisteskranke Fanatiker die Welt terrorisieren!

Viele Menschen beschränken sich selber ihr ganzes Leben lang durch ihre unterschiedlichen und sehr diffusen Ängste.
Ganz klassisch z.B. in Beziehungen.
Da wird aus Angst vor dem "Alleinsein" eine Beziehung jahrelang aufrechterhalten, die für alle Beteiligten eine andauernde Qual ist.
Menschen gehen tagaus- tagein einem Job nach, den sie hassen- aus Angst etwas Neues zu versuchen.
Andere sparen ihr Leben lang und gönnen sich nichts - aus Angst vor der Zukunft halten sie ihre " drei Groschen" zusammen.
Angst lähmt und Angst setzt die Lebensqualität immer herab.
Die einzige Angst, die man nicht unterdrücken sollte, ist die instiktive Angst, im Sinne von " Hier habe ich ein schlechtes Gefühl" - nur können viele die instiktive Angst gar nicht mehr spüren, weil sie grundsätzlich mit Ängsten aller Art leben.

Ich staune immer wieder wie sehr die Angst den Menschen beherrscht:
Eine Bekannte von mir hat z.B. eine Abmahnung von ihrem Arbeitgeber bekommen.
Täglich rechnet sie mit der Kündigung.
Statt sich parallel schon um einen neuen Job zu bemühen, sitzt sie wie ein Kaninchen im Bau und wartet auf die Kündigung.
Gelähmt, unfähig sich zu rühren- die Angst "schnürt ihr die Luft zum atmen ab", raubt ihr die Lebensenergie und führt vermutlich im Endeffekt wirklich zur Kündigung, weil sie aus Angst Fehler zu machen, erst recht welche macht!
Von Angst darf man sich nicht beherrschen lassen - man muss die Angst beherrschen - denn nur dann hat man die Chance der angsteinflößenden Situation zu entkommen und sein Leben nicht fremdbestimmt zu leben!