Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hatte in einem Interview vermögende Bürger aufgerufen, die verarmte Stadt Bonn zu unterstützen.
Ein kinderloser Millionär, dessen Identität nicht genannt wird, fühlte sich offensichtlich persönlich angesprochen und will der Stadt mit einem dreistelligen Millionenbetrag helfen.
So ganz uneigennützig scheint die geplante Schenkung dann aber doch nicht zu sein, wohl aber läuft es auf etwas hinaus, was man vielleicht am Ende win-win Situation nennen könnte:
Einige alte Gebäude sollen nach den Vorstellungen von Mister X abgerissen, andere dafür neu gebaut werden, u.a. ein Immobilienkomplex mit Geschäften, Büros und Wohnungen.
Für die Sanierung nach seinen Vorstellungen investiert er weitere 20 Millionen Euro.
Von den zu erwartenden Mieteinnahmen leitet der große Unbekannte 20 % an die Stadt weiter.
Stirbt er, fließt das erwirtschaftete Geld in eine Stiftung, die karitative Projekte finanzieren soll.
Die Stadt prüft dieses Angebot zur Zeit noch.
Damit hätten wir hier wieder einmal eine Art Schenkung, die eigentlich als Investment zu betrachten wäre, aber auch wieder eine Schenkung von der vermutlich viele profitieren würden.