Innovation: Kreditkarten 2 in 1 und mit Passworteingabe

Eine innovative Idee, die auf Patentierung wartet, hatte die amerikanische Firma Dynamics

Eine Kreditkarte für zwei verschiedene Konten:
Bei der Bezahlung entscheidet der Karteninhaber, von welchem Kreditkartenkonto der Betrag abgebucht werden soll und eine weitere Innovation:
Die Kreditkarte, bei der die Daten erst nach Passworteingabe angezeigt werden.
Erst wenn das Passwort richtig eingegeben wurde, wird die Kartennummer angezeigt und der Magnetstreifen “ scharf geschaltet“.

Via: Inewidea

Neuer Trend aus USA: Foodspotting

Eine gute Idee hatten die Gründer der neuen US Plattform Foodspotting und sie wurden trotz vergleichsweise geringem Traffic von 300.000 Unique Visitors im letzten Jahr mit einer Kapitalspritze von 3 Mio US Dollar belohnt.
Was ist Foodspotting?
Im Grunde eine neue, weitere Community, auf der die Mitglieder ihre Erfahrungen miteinander teilen.
Bei Foodspotter geht es ums Essen.
Die Mitglieder fotografieren die bestellten Gerichte in einem Restaurant und stellen die Bilder ins Netz.
Andere Nutzer können die Gerichte und die Restaurants bewerten.
Damit geht Foodspotter einen Schritt weiter als die herkömmlichen Bewertungsplattformen wie z.B. Qype.
Für Gastronomen kann das Fluch oder Segen sein – in jedem Fall aber ein Ansporn sich Mühe zu geben, denn ab jetzt lauert der Restaurantkritiker überall und er hat Beweisfotos.
Wie oft schaut man in unbekannten Restaurants auf die Teller anderer Gäste, bevor man sein Essen bestellt?
Ist die Pizza suppig, sind die Portionen eher groß oder klein, ist das Essen liebevoll arrangiert oder einfach auf den Teller geklatscht?
Das kann man in Zukunft mit Foodspotter im Internet herausfinden, bevor man sich überhaupt für ein Restaurant entscheidet.
Mir gefällt die Idee sehr gut und mir würde ein deutscher Klon gut gefallen.
Foodspotter ist zwar international ausgerichtet, aber im Fokus steht aktuell der US Markt.

Bei Feuer fliehen wie Rapunzel oder Superman

Die Rapunzel Box : Der Name ist Programm, auch wenn ich persönlich nicht unbedingt in die Verlegenheit geraten möchte, diese Rapunzel Box auszuprobieren:

Theoretisch funktioniert die Rapunzel Box folgendermaßen:

Die Rapunzel Boxen werden in einem Gebäude befestigt.
Bricht nun ein Feuer aus, nimmt man sich eine dieser Boxen, steckt seine Hand hinein, fixiert das Handgelenk und lässt sich dann mit einer Hand an dem Stahlseil hängend nach unten fallen.

Via: Inewidea

Boardingkarte mit Flughafen Kompass

In Deutschland hält sich die Zahl der unübersichtlichen Flughäfen glücklicherweise in Grenzen, in anderen Ländern kann man sich auf einem Flughafen schon einmal verirren.
Abhilfe soll die Boardingkarte mit Kompass bringen:

Betrieben wird der Kompass mit einer Batterie, der Weg wird dem Nutzer mittels RFID (Radio-frequency Identification), gewiesen.

Designer : Kang Eun-Kyung and Park Ji-Eun
Via: Tuvie

Freihand – Regenschirm!

Das ist für mich eine der besten Ideen des Jahres bei Millionäerinnen.de – der Regenschirm, den man nicht in der Hand halten muss.
Vermutlich ist das eher ein Frauenproblem, für mich aber ein gewaltiges.
Man trägt die obligatorische Handtasche und vielleicht noch zwei oder drei Einkaufstüten und dann fängt es an zu regnen und natürlich klingelt auch in dem Moment noch das Handy. Unmöglich das zu managen.
Die Tüten sind zu schwer um sie so weit oben zu halten, dass man gleichzeitig den Regenschirm halten kann, also muss man auf den Regenschirm verzichten.
Cabbie Ibra Ahmed hat nun also den perfekten Frauen – Regenschirm erfunden.
Eigentlich ist es kein Schirm, sondern nur eine Art Gurt, der den Schirm mit der Handtasche verbindet und beides zusammen in Position hält.
200 Stück hat er erst einmal produzieren lassen, aber ich bin mir relativ sicher, dass er damit voll in Schwarze trifft, wenn er seine Idee richtig vermarktet.


Via: DailyMail

Das ist eine typische Idee aus der Kategorie: „Warum hatte diese Idee noch niemand vorher?“

Und damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche Ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Der Fahrradlift – das sicherste Fahrradschloß der Welt!

Eine tolle Idee kommt vom Elektronikhändler Conrad.de:

Man nehme sieben kluge und kreative Köpfe, gebe ihnen 150.000 Produkte und 14 Tage Zeit aus dem bestehenden Sortiment einen neuen, innovativen Artikel zu basteln und das Ergebnis zeigt:
Es hat sich gelohnt!
Entstanden ist das sicherste Fahrradschloß der Welt – etwas verrückt, aber genial: ein Fahrradlift!

Glücklicherweise wurde das sympathische Team von einer Kamera begleitet, so dass wir uns das Making – Of ansehen können.

Das Fahrrad wird per Fernbedienung mit dem selbst gebauten Lift an der Laterne oder einem Straßenschild nach oben gefahren und so dem Zugriff von Dieben entzogen.
Kein Dieb wird sich die Mühe machen nach oben zu klettern, um das Fahrrad zu stehlen.
Ich hätte am liebsten noch Videos des Fahrradschlosses in Action, am meisten würde ich mich dabei auf die Gesichter der „Zuschauer“ freuen!
Das Fahrradschloß ist leider ein Unikat und kein Artikel, der in Serie produziert wird.
Aber vielleicht haben Sie Lust es nachzubauen, dann können Sie mir gerne ihr “ Fahrradlift in Action“ – Video schicken.
Conrad verrät Ihnen hier welche Bauteile verwendet wurden.
Eine verständliche Bauanleitung gibt es gratis dazu.
Hier geht es zum Download ( PDF).

Fazit: Eine wirkliche rundum gelungene Aktion von Conrad – von der Idee, über das Making – Of bis zur Umsetzung – abgerundet durch die Nachbauanleitung: Innovativ und sympathisch- von diesen Ideen würde ich mir mehr wünschen!

Die Maschine, die Erdbeeren plückt

In Japan wurde gerade die “ Erdbeerpflückmaschine“ vorgestellt:

Die Maschine ist gut durchdacht:
Eine Kamera checkt die Farbe & Größe der Erdbeere und erst wenn sie reif ist, wird sie von der Maschine gepflückt. Um die Erdbeere dabei nicht zu zermantschen, wird sie sauber abgeschnitten.
Auch wenn das auf dem Video ziemlich langsam aussieht, soll die Maschine die Erdbeeren in der Hälfte der üblichen Erntezeit pflücken.

Auf der eine Seite ist es natürlich bedenklich, wenn immer mehr Roboter die Arbeit von Menschen ersetzen.
Auf der anderen Seite wollen wir aber alles immer billiger haben und müssen uns nicht wundern, wenn der Rotstift dort angesetzt wird, wo eines der größten Einsparpotentiale sitzt: beim Menschen!