Wie erstrebenswert ist Reichtum?

Vor kurzem ist einer der Aldi Gründer, Theo Albrecht, verstorben.
Theo Albrecht galt als einer der reichsten Männer Deutschlands und wurde sicher von vielen beneidet.
Mich hat vor allem eine Randnotiz im Zusammenhang mit seinem Tod betroffen gemacht:
Der Verkauf seines Mercedes S 420 L.

Schaut man sich die Ausstattung dieses Mercedes an, bekommt man eine Ahnung, wie es sich als einer der reichsten Menschen lebt.
Ist es ein Leben in Angst? In Angst vor Entführungen und Anschlägen auf das eigene Leben?
Theo Albrecht war kein Mann, der in der Öffentlichkeit den James Bond mimen wollte, sein Schutzbedürfnis hatte einen traurigen Hintergrund.
In den 70er Jahren wurde er 17 Tage lang von Entführern festgehalten.

Sein Wagen sollte ihn schützen und das hätte er mit dieser Ausstattung sicher im Notfall auch getan:
Das komplette Fahrzeug inkl. Reifen war schusssicher – die Seitenscheiben mit eigener Hydraulik 6,5 cm dick.
Die Nato-Höchstschutzpanzerung hätte Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoff- oder Brandbombenattacken widerstanden.
Damit etwaige Sprengsätze keinen Personenschaden anrichten, konnte es von außen gestartet werden.
Es verfügte über eine Wechselsprechanlage mit Richtmikrofon, konnte jedes Wort im Umkreis von 30 Metern abhören.
Eine eigene Atemluftversorgung sollte Giftgasanschläge vereiteln, die Türen waren im Notfall von innen sprengbar.
Im Kofferraum war ein Telefon versteckt, natürlich ließ sich der Kofferraumdeckel auch von innen absprengen.

Vielleicht war er gar nicht freiwillig so öfentlichkeitsscheu wie die Medien ihn gerne dargestellt haben.
Vielleicht hätte er sich manchmal gewünscht “ ganz normal “ leben zu können.
Als einer von uns.
Hier muss man sich ehrlich fragen, ob man tauschen wollen würde.
Ich nicht! Für kein Geld der Welt!

Zitate Warren Buffet

Warren Buffet ist laut Forbes ( 2010) mit einem geschätzen Privatvermögen von 47 Milliarden US Dollar der drittreichste Mann der Welt.
Buffet ist ein Großinvestor, der sein Vermögen mit seinem Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway gemacht hat.
Buffet wurde 1930 geboren und verdiente sein erstes Geld bereits mit sechs Jahren, indem er Sixpacks von Coca Cola für 25 cent kaufte und sie einzeln für je 5 cent verkaufte.
Seine ersten drei Aktien kaufte er mit 11 Jahren.
Als Teenager hat er sein Geld u.a. als Zeitungsbote, Vermietung von Flipperautomaten und dem Verkauf gebrauchter Golfbälle verdient.
Er war also schon sehr früh Unternehmer und hat es weit gebracht.

Folgende Zitate werden ihm zugeordnet:

„Wenn die Geschichte alle Antworten lieferte, würde sich die Forbes-400-Liste der Reichsten der Welt aus Bibliothekaren zusammensetzen.“

„Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür.“

„Risiko entsteht, wenn man nicht weiß was man tut.“

„Der Preis ist was du zahlst. Der Wert ist was du bekommst.“

„Solltest du einmal in einem ständig leckenden Boot sitzen: der Aufwand, das Gefährt zu wechseln, ist produktiver als der Aufwand, die Lecks zu stopfen.“

„Es scheint da einen gewissen perversen menschlichen Charakterzug zu geben, der gerne einfache Dinge kompliziert macht.“

Reichster Mann Rußlands verdoppelt 2009 sein Vermögen

Wladimir Lisin, der reichste Mann Rußlands, hat im Jahr 2009 sein Vermögen mehr als verdoppelt.
Sein Vermögen stieg von 5,7 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf rund 13,8 Milliarden Euro in 2009.
Lisin ist Eigentümer des Stahlunternehmens Nowolipezk Steel.
Wie viele andere russische Millionäre hat er sein Vermögen in den 90er Jahren im Zuge der Privatisierung zahlreicher Staatsunternehmen gemacht.
Die Finanzkrise ging auch an ihnen nicht spurlos vorbei, aber wie die Zahlen zeigen, geht wieder aufwärts.


Chinesischer Millionär erorbert mit einer cleveren Geschäftsidee die Welt!

Es hört sich so einfach an und ist doch so genial:
Mit einer einfachen Dönerbude wird man vermutlich nicht Millionär.
Und doch gibt es ihn: Den Döner-Millionär.
Der mongolische Unternehmer Gu verkauft in China seine Fleischspieße tanzend und im arabischen Outfit, bestehend aus Pluderhose und Glitzertop und Palästinensertuch.
Tanzend damit sich die Kunden während des Grillens nicht langweilen.
Und er verkauft keine gewöhnlichen Fleischspieße.
Seine Holzspieße sind 50 Zentimeter lang, die Fleischbrocken groß wie Mandarinen.
Arabisch gewürztes Rind-, Lamm- und Straußenfleisch steht auf der Speisekarte.
Jetzt will Gu von China aus alle Ecken der Welt erobern.

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Herr Gu wuchs in armen Verhältnissen auf und musste die erste Klasse dreimal wiederholen.
Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Millionärskarriere und doch hat er es geschafft!
Die Idee eines Kebabimperiums wuchs, als er mit seinem Vater eine Kuh schlachtete und das Fleisch verkaufte.
Mit 15 Jahren ging er nach Peking und bot seine Spieße auf der Straße an.
25 Jahre ist das her, heute wird er in China liebevoll „König des Kebabs“ genannt, beschäftigt 150 Mitarbeiter und fünf Doppelgänger um überall gleichzeitig sein zu können.
Die Menschen kommen um ihn zu sehen und er steht noch heute selbst am Grill.

Eine wundervolle Karriere und eine Idee, die eigentlich so einfach ist, dass viele sagen werden: “ Warum ist mir das nicht eingefallen?“
Ich persönlich würde vermuten, dass ein solches Konzept konsequent umgesetzt auch in Deutschland sehr erfolgreich wäre und natürlich nicht nur auf Dönerbuden beschränkt ist.
Der Punkt ist: Anders zu sein.

Drei Erfolgsgeheimnisse auf dem Weg zur ersten Million

Laut einer Umfrage, bei der die amerikanische Zeitschrift Forbes 10 Milliardäre und viele Multimillionäre befragt hatte, kristallisieren sich drei Erfolgsgeheimnisse der Superreichen heraus:


1.Der richtige Partner
Die richtige Wahl des Lebensgefährten bezeichneten alle Selfmade-Millionäre als wichtigste Kapitalquelle.
Der Partner muss unterstützen und an den Erfolg glauben!

2. Keine Angst vor dem Misserfolg
Jeder Milliardär hat wenigstens einmal eine falsche geschäftliche Entscheidung getroffen, aber daraus auch gelernt!

3.Kreativität
Millionäre lehnen sich nie zurück, sind immer kreativ und kritisch und bemühen sich immer mehr zu erreichen als andere.

Karl Albrecht – der reichste Deutsche: Ein Phantom ist 90 geworden

Ganz genau weiß man es nicht:
Wann genau Aldi-Gründer Karl Albrecht geboren wurde.
Vermutlich am 20. Februar 1920.
Man weiß so wenig über ihn. Wie sieht er aus?
Das letzte und einzige Foto von ihm stammt aus dem Jahr 1987.
Wo wohnt er?
Auch hier gibt es nur Spekulationen.
In die enge Auswahl kommen Essen, Mülheim/Ruhr, Köln und Donaueschingen.
Vermutlich ist es Donaueschingen.
Was man weiß:
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Eine Tochter und einen Sohn.
Mit geschätzten 17 Milliarden Euro Vermögen rangiert er auf Platz 1 der Liste der reichsten Deutschen- vor seinem Bruder Theo Albrecht.

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Die Albrecht-Brüder wuchsen in ärmlichen Verhältnissen in Essen auf.
Ihr Vater musste wegen einer Staublunge seinen Job als Bergarbeiter aufgeben und einen schlecht bezahlten Job in einer Brotfabrik annehmen.
Eigentlich legte die Mutter den Grundstein für das Aldi-Imperium, denn sie war diejenige, die im Essener Bergarbeitervorort Schonebeck einen kleinen Lebensmittelladen eröffnete, um die Familie finanziell über Wasser zu halten.
Später übernahmen die Söhne das Geschäft und bauten nach und nach eine kleine Ladenkette auf.
Das Unternehmen wurde bereits 1960 aufgeteilt.
Karl Albrecht übernahm dabei den Teil südlich der Ruhr – kurz Aldi-Süd.
Die Aldi-Geschäfte in Australien und in den USA gehören zu Aldi Süd, die in Portugal und Polen zu Aldi Nord.
Der wirkliche Durchbruch begann 1962 mit der Gründung des ersten Discounters.
Albrecht-Discount = „Aldi “ war geboren und revolutionierte das Einkaufen in Deutschland.
Heute gibt es in Deutschland mehr als 4000 Filialen, aber auch im Ausland sind die Brüder aktiv.
Aldi ist heute der neuntgrösste Handelskonzern der Welt.

Die Aldi-Brüder haben die Öffenlichkeit immer gescheut.
1971 gelangten sie durch die Entführung von Theo Albrecht ins Rampenlicht.
Er wurde nach 17-tägiger Gefangenschaft gegen Zahlung eines Lösegeldes von 7 Millionen Mark freigelassen. Danach zogen die Aldi-Brüder sich noch weiter aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zurück.

Eine Entscheidung, die vermutlich viele verstehen können!

Mit Geld kann man nicht alles kaufen

Nico Forster, ein 47-jähriger Multimillionär aus Bayern, der sein Geld am Neuen Markt in der Elektronikbranche verdient hat, ist vergangene Woche verstorben, weil er die dringend benötigte Niere nicht rechtzeitig bekommen hat.
Bekannt geworden war der als exzentrisch geltende Millionär durch seine Liebe zu alten Herrschaftshäusern, die er liebevoll renovierte.
Der Philosophiestudent gründete Anfang der 90er Jahre mit einem Freund die Drillisch AG, einen der ersten an der Börse notierten Mobilfunkdienste, mit dem er Millionen verdiente.
Seine ungewöhnlichen Einfälle waren nicht jedermans Geschmack.
So ließ er z.B.einen Jaguar XK8 Cabrio mit Beton ausgießen, als eine Freundin ihn verließ oder positionierte
einen ausrangierten russischen MiG-Düsenjäger vor dem Barockgarten in Guttenburg.
Auf die Spenderniere wartete er vergeblich. Er hinterlässt 3 Kinder.
Geld allein ist nicht alles!