Moderne Bettler: Dem Internet sei Dank!

Eine amüsanten Artikel haben ich in der Süddeutschen gelesen:

Betteln vor Kaufhäusern und in U-Bahn-Tunneln war gestern – heute haben auch die ersten Bettler das Internet entdeckt.
Die beiden, die die Süddeutsche porträtiert, sind äußerst sympathische Aussteiger, die gesellschaftlich anerkannte Jobs aufgegeben haben, um frei zu sein!
Der eine verdiente seinen Lebensunterhalt als IT-Spezialist, der andere war Fachmann für Solaranlagen.
Irgendwann wurde es ihnen zuviel und sie stiegen aus, lernten sich beide auf einer Parkbank in Granada kennen und tingeln nun seit acht Jahren gemeinsam mit ihren Hunden durch die Weltgeschichte.


Betteln sehen sie als Job.
Ihre Kernkompetenz besteht darin Menschen zum lachen zu bringen.
So stellen sie nicht den klassischen Hut auf, sondern gleich vier davon und bitten um freundliche Spenden für „Für Bier“, „für Wein“, „für Whiskey“, „für den Kater“.
„Whiskey“ und „Kater“ sind die Namen ihrer Hunde, aber das weiß der vorbeieilende Passant nicht.
Wenn die Nacht einbricht, tauschen sie die Schilder auch gerne einmal aus.
Dann heißt es „für Joints“ oder „für andere Laster“:-)
Ja, sie schaffen es!
Die Menschen zum lachen zu bringen und verdienen damit jeden Cent, der in ihre Hüte wandert.
Und weil sie eben anders sind als andere Bettler, haben sie neben ihrer 3-sprachigen Internetpräsenz, auf der man ganz modern per PayPal spenden kann, auch eine Facebook Seite mit über 600 Fans!

Hut ab!

Unglaubliches aus der Kategorie „Geht nicht, gibt es nicht“!

Mein Adrenalinspiegel ist noch immer nicht auf Normalniveau:
Dieses Video ( knapp 5 Minuten ) zeigt wieder einmal Menschen, die “ Geht nicht!“ aus ihrem Sprachschtz entfernt haben!
Sportliches, abenteuerliches, lebensmüdes, unglaubliches, faszinierendes, lustiges – alles ist dabei!

Sie glauben, Menschen können nichts “ übers Wasser laufen“?

Oder ungeschützt einen Wasserfall überwinden?

Powerpeople!

40 Menschen, die das Internet verändert haben!

Auf hongkiat.com finden Sie aktuell eine Liste mit 40 Menschen, die das Internet maßgeblich verändert haben.

Was sind das für Menschen, die unser aller Leben beeinflusst haben?
Wie sehen sie aus?
Welche Ideen haben sie umgesetzt?

In dem Artikel finden Sie erstaunliches, wissenwertes, spannendes.
Wer hat die erste Spammail versendet?
Wer hat den Smilie erfunden?
Hier bekommen Sie Antworten.

Neben den längst bekannten Namen wie Bill Gates ( Microsoft), Pierre Omidyar ( eBay) , Steve Jobs ( Apple),
Mark Zuckerberg ( Facebook), Jeff Bezos ( Amazon), finden Sie auch viele unbekannte Namen.
Fazit: eine sehr spannende Reise in die Welt des WWW.

Schade nur, dass Frauen in dieser Liste kaum Platz finden.
Die einzige Frau, die die Liste schmückt, ist Caterina Fake, die zusammen mit ihrem Mann Stewart Butterfield,
Flickr entwickelt hat.

Hier geht es zum Artikel.

Geht nicht? Gibt’s nicht! Armloser Pianist wird Superstar!

Hier wieder ein Beispiel aus der Kategorie: Geht nicht, gibt es nicht!
In China hat der armlose Pianist Liu Wei vor wenigen Tagen das chinesische Pendant zu “ Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen.
Nun muss man in China sicher immer Abstriche machen, weil viele Talente in China von vornherein keine Chance auf den Titel hätten, weil sie nicht systemkonform sind, aber wer das Video sieht, erkennt, dass der 23-jährige tatsächlich den Titel “ Superstar“ verdient hat:

Mit 10 Jahren hat durch einen Unfall seine Arme verloren, mit 19 Jahren begann er Klavier zu spielen und entwickelte dabei eine Technik, die es ihm ermöglichte mit den Füßen zu spielen.
Jetzt – nur 4 Jahre später – holte er den Titel: Verdient!
Meine Bewunderung für solche Menschen ist grenzenlos!

Das nenne ich Außenwerbung! Weltweite Aufmerksamkeit inklusive!

Auch in Deutschland gibt es sensationelle Werbung:

120 Fahrräder hängen an der Hauswand vom Fahrradhof-Altlandsberg.
Das brachte den Inhabern weltweite Medienberichterstattung.

Witzig gemacht ist auch das Video auf der Homepage! Herrlich!

Via: Business-Opportunities

Ohne Arme & Beine durch den Ärmelkanal! Geht nicht gibt es nicht!

Was mir persönlich immer imponiert und mich auch anspornt, sind Menschen, die außergewöhnliches, fast unmögliches leisten.
Heute habe ich über den 42-jährigen Franzosen Philippe Croizon gelesen, der als arm- und beinloser Mensch den Ärmelkanal durchschwommen hat.
Knapp 13 Stunden benötigte er für die rund 30km lange Strecke.
Philippe Croizon trainierte für dieses Ziel 2 Jahre lang bis zu 30 Stunden in der Woche – auch um anderen Menschen mit Behinderungen Mut zu machen.
Nun – auch mir macht das Mut!
Mut, scheinbar unmögliches anzupacken. „Geht nicht“ gibt es nicht.

Croizon mussten 1994 Arme und Beine amputiert werden, als er durch zwei Stromstöße je 20.000 Volt aus einer Hochspannungsleitung abbekommen hatte, weil er die Fernsehantenne vom Dach seines Hauses abmontieren wollte.
Er stand vor der Wahl zu leben oder zu sterben und hat sich seinen Söhnen zuliebe für das Leben entschieden.
Respekt!

Webseite von Philipe Croizon

Vermarkte mich!

Vor kurzem war ich auf einem Affiliate Treffen in Leipzig.
Einer der Teilnehmer hatte sich ein Schild auf den Rücken geschnallt “ vermarkte mich!“.
Auch wenn es nicht meine Art wäre, Kontakte zu knüpfen, so hat es mir doch imponiert und es war vermutlich auch sehr erfolgreich.
Vor Ort war die richtige Zielgruppe und mit dem Schild hat sich der Teilnehmer Aufmerksamkeit verschafft, wurde aktiv angesprochen und seine “ Probleme “ mit der eigenen Vermarktung wurden an seinem Beispiel lebhaft diskutiert.
Wem solche Aktionen liegen, sollte sie in jedem Fall einmal ausprobieren – vorzugsweise auf Business-Treffen, auf denen die richtige Zielgruppe vor Ort ist.
Ich denke, dass dieser Teilnehmer sehr viel wertvollen Input bekommen hat und sicher auch die eine oder andere Geschäftsbeziehung anbahnen konnte.