Fahrstuhl des Lebens: Von ganz oben nach ganz unten und wieder hoch

Am Wochenende hatte ich eine sehr interessante Begegnung, die mich sehr beeindruckt hat.
Ein Bekannter – Bekannter ist vielleicht das falsche Wort – ein Mensch, der mir in den letzten Jahren immer wieder begegnet ist und mit dem ich zum ersten Mal Gelegenheit hatte, ein intensives Gespräch zu führen.
Wir kannten uns vom sehen von verschiedenen Veranstaltungen und aus „Szene“ Läden in Berlin, haben uns gegrüßt, auch kurz mal Small-Talk gehalten, mehr aber nie.
Am Samstag sind wir ins Gespräch gekommen und ich bin ja für viele oft schockierend offen und habe ihn spontan gefragt, was mich eigentlich immer an ihm interessiert hat.
Nun muss ich sagen: Als ich ihn – er sagt vor vier Jahren – das erste Mal gesehen bzw.wahrgenommen habe, war mir klar ( mich kann man auch als menschlichen „Schufaprüfer“ einsetzen), dass er in finanziellen Schwierigkeiten steckt, obwohl man es ihm äußerlich nicht angesehen hat.
Teure Uhr, teurer Anzug- aber eben kein Spinner, der Prestigeobjekte trägt, um die Umwelt zu beeindrucken oder zu blenden, sondern einer, der es sich einmal leisten konnte und dann in Schieflage geraten ist.
Er trug seine “ Zeichen der Vergangenheit“ mit einer Selbstverständlichkeit, die sich von den “ Effekthaschern“ unterscheidet.
Sein ganzes Auftreten zeugte davon, dass er einmal ganz oben gewesen sein muss – aber wie gesagt, mir war auch klar, dass er nun ganz unten war.
In den folgenden Jahren habe ich seinen erneuten Aufstieg beobachtet und das war genau das was ich von ihm wissen wollte.
Was war passiert und vor allem – wie hat er es wieder geschafft?
Er hat mir seine Geschichte erzählt.
Ich werde es nicht genau konkretisieren ( welche Branche z.B.) , weil ich seine Identität natürlich schützen will. Es geht auch nicht um die Branche – es geht darum, dass jeder es schaffen kann:
Bis vor 4 Jahren hatte er ein Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern.
Dann wurde er durch Zahlungsausfälle anderer Unternehmer zahlungsunfähig und – das kennen viele – die Banken haben Stress gemacht und um es kurz zu machen – er hat alles verloren.
Nun stammt er aus einer Unternehmerfamilie und hat schon mit dem Muttermilch gelernt: Wenn er 5 Euro verdient, darf er nur 3 ausgeben, d.h. er hatte nur eigene – keine gemieteten ( Firmen-) Immobilien, keine Leasingfahrzeuge, sondern alle bar bezahlt.
So konnte er dann seine Gläubiger – auch durch Vergleiche – bis auf ein Minimum befriedigen, weil er alles verkauft hat. Und wir sprechen hier von Beträgen im deutlich 2-stelligen Millionenbereich.
Das Minimum – das allernötigste – hat er behalten, um wieder neu starten zu können.
Und das hat er getan.
In den letzten vier Jahren hat er jeden einzelnen Cent wieder in den Aufbau seiner Firma gesteckt, heute hat er schon wieder 50 Mitarbeiter und ist wieder da.
Er hat mir erzählt, dass die letzten vier Jahre eine Horrorfahrt auf der Achterbahn des Lebens waren und er oft am Rande der Verzweiflung stand, aber er hatte ein Ziel, eine Vision und hat alles daran gesetzt, dieses Ziel zu erreichen.
Zwei Dinge haben ihm dabei geholfen: Finanziell – sein „altes“ Netzwerk – Menschen, denen er auch nach dem Crash nichts schuldig geblieben ist und die an seine “ Auferstehung“ geglaubt haben und ihm auch relativ schnell wieder Aufträge gegeben haben und – das hat mich erstaunt – seelisch: Joseph Murphy.
Ich muss zugeben- den Namen hatte ich noch nie gehört, obwohl ich ein Büchernarr bin.
Und ich stehe eigentlich nicht auf “ Chaka-Chaka“ Bücher – vielleicht sind sie mir aus dem Grund bisher nicht begegnet, oder ich habe sie nicht wahrgenommen.
Die Rezensionen bei Amazon sind durchweg sehr positiv und ich kann mich gar nicht entscheiden, welches der Bücher ich zuerst bestellen soll.
Mich hat die Geschichte dieses Bekannten sehr fasziniert, manche schaffen es nicht einmal im Leben – er hat es schon zum zweiten Mal geschafft und das aus einer denkbar schlechten Position heraus.
Viele hätten den Kopf in den Sand gesteckt – er hat gekämpft- jeden Tag, jede Stunde, jede Minute- aber es hat sich gelohnt.
In der schlimmsten Phase hat ihn seine Frau verlassen und mit fast 60 Jahren ist er auch nicht mehr der jüngste.
Andere starten mit 20 noch nicht und fühlen sich mit 40 viel zu alt um dann doch noch die Kurve zu bekommen- aber wie man wieder einmal sieht: es geht! Immer!
Respekt!

P.S. Ich habe mir gleich einmal drei Bücher bestellt – sie kosten ja nicht die Welt:
1.Die Macht Ihres Unterbewusstseins. Affirmationen für Glück und Erfolg

Hier ein kurzer Hinweis: Dieses Buch ist nur ein Minibuch mit Affirmationen, das alleine für sich genommen sicher nichts bringt.

2.Das Erfolgsbuch. Wie Sie alles im Leben erreichen können
3.Die unendliche Quelle Ihrer Kraft: Ein Schlüsselbuch des positiven Denkens

Ich bin gespannt und werde später sicher auch darüber berichten!

Millionär verschenkt sein Vermögen und lebt in Zukunft von 1000 Euro

Ein Millionär aus Österreich verschenkt sein komplettes Vermögen an Menschen in Südafrika, die sich dort unterstützt von seinem Geld durch sogenannte Mikrokredite ( Klein- und Kleinstkredite) eine eigene Existenz aufbauen sollen.
Sein Vermögen hat er Karl Rabeder (47) mit Kerzen gemacht.
400 Mitarbeiter hatte sein Unternehmen, Geld hatte er im Überfluß – nur zufrieden war er nicht.
Das soll sich jetzt ändern. In Zukunft möchte er von 1000 Euro im Monat leben und statt reich vermögend sein.
„Vermögend“ definiert er auf seine Art: „Vermögend ist jemand, der mit seinem Besitz etwas Positives zu bewirken vermag.“
Auslöser für seine doch eher ungewöhnliche Entscheidung war die Angst: „Ich habe immer mehr Angst verspürt, je mehr ich gehabt habe: Angst, etwas zu verlieren.“
Quelle: Express


Self-Made Millionäre haben eines oft gemeinsam.
Selbst wenn sie alles verlieren schaffen sie es wieder nach oben.
Man sagt ja sinngemäß: “ Erst wenn man etwas nicht mehr hat vermisst man es.“
Sollte er sein Luxusleben also eines Tages vermissen, stehen die Chancen vermutlich gut, dass er es erneut nach oben schafft.

Vom Popstar zum Ghettogirl

Eigentlich heißt es ja: Vom Tellerwäscher zum Millionär“, aber es geht auch in die entgegengesetzte Richtung.
Den Anfang in dieser Kategorie macht Ex-Popstar Indira von der Popstars-Band Bro’Sis.
Vermutlich hat sie in ihrer kurzen Starkarriere einiges verdient.
Ob sie es bis zur Millionärin geschafft hat, weiß ich nicht, aber einiges sollte sich nach einer Debüt-Single, die sich bereits in der ersten Woche mehr als 800.000 x verkauft hat, auf ihrem Konto angehäuft haben!

Auf zu neuen Ufern

Nun will Indira nach New York gehen, die Schauspielschule besuchen und kellnern.
Nicht irgendwo nach New York, nein!
Sie will in die Bronx, mitten ins Ghetto.
Viele “ gehypte Stars“ landen eher unfreiwillig wieder auf “ der Straße“ – sie hat sich offensichtlich freiwillig entschieden diesen Weg zu gehen.
Viel Glück!
Sex, Drugs & Castingshows. Die Wahrheit über DSDS, Popstars & Co.