Es hört sich so einfach an und ist doch so genial:
Mit einer einfachen Dönerbude wird man vermutlich nicht Millionär.
Und doch gibt es ihn: Den Döner-Millionär.
Der mongolische Unternehmer Gu verkauft in China seine Fleischspieße tanzend und im arabischen Outfit, bestehend aus Pluderhose und Glitzertop und Palästinensertuch.
Tanzend damit sich die Kunden während des Grillens nicht langweilen.
Und er verkauft keine gewöhnlichen Fleischspieße.
Seine Holzspieße sind 50 Zentimeter lang, die Fleischbrocken groß wie Mandarinen.
Arabisch gewürztes Rind-, Lamm- und Straußenfleisch steht auf der Speisekarte.
Jetzt will Gu von China aus alle Ecken der Welt erobern.

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Herr Gu wuchs in armen Verhältnissen auf und musste die erste Klasse dreimal wiederholen.
Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Millionärskarriere und doch hat er es geschafft!
Die Idee eines Kebabimperiums wuchs, als er mit seinem Vater eine Kuh schlachtete und das Fleisch verkaufte.
Mit 15 Jahren ging er nach Peking und bot seine Spieße auf der Straße an.
25 Jahre ist das her, heute wird er in China liebevoll "König des Kebabs" genannt, beschäftigt 150 Mitarbeiter und fünf Doppelgänger um überall gleichzeitig sein zu können.
Die Menschen kommen um ihn zu sehen und er steht noch heute selbst am Grill.

Eine wundervolle Karriere und eine Idee, die eigentlich so einfach ist, dass viele sagen werden: " Warum ist mir das nicht eingefallen?"
Ich persönlich würde vermuten, dass ein solches Konzept konsequent umgesetzt auch in Deutschland sehr erfolgreich wäre und natürlich nicht nur auf Dönerbuden beschränkt ist.
Der Punkt ist: Anders zu sein.