Schmunzeln musste ich, als ich bei Basicthinking von der Fernküss-Box gelesen habe.
In einigen Jahren werden wir darüber allerdings vermutlich gar nicht mehr lächeln.
Der Küss-Box, die japanische Forscher entwickelt haben, fehlt im Moment noch vieles, was wir mit küssen verbinden.
Die aktuelle Version besteht aus einer Box, an der eine Art Strohhalm befestigt ist.
Der Küsser bewegt den Strohhalm mit seiner Zunge, diese Bewegung wird an Box Nummer 2, die der Kussempfänger in der Hand hält, via Internet übertragen.
Der Strohhalm ersetzt die Zunge und bewegt sich entsprechend der Zungenbewegungen der beiden Fern-Küssenden.
Strohhalm-Kuss und Zungenkuss - dazwischen liegen Welten - aber die Basis ist gar nicht so verkehrt.
Wenn nun in der nächsten Version der Strohhalm z.B. durch eine Silikonzunge ersetzt wird, die vielleicht je nach Heftigkeit der Bewegung die Temperatur verändert, die Box je nach Geschmack dann zusätzlich noch Flüssigkeiten oder sogar Gerüche ausschüttet, dann kommen wir dem Kuss schon etwas näher.
Sieht man sich die Facebook Entwicklung an, besteht durchaus die Gefahr, dass in Zukunft immer mehr Menschen nur noch in der virtuellen Welt leben ( und küssen).
Das wäre dann eine weitere Maschine: die " guten Freunden gibt man ein Küsschen" -Maschine für Facebook Freunde- der Kuss auf die Wange:-)

Wer sich schon einmal mit der Kussmaschine vertraut machen möchte - hier der Internetkuss in Action: