Um es gleich vorweg zu sagen:
Das Projekt, um das es geht wird nicht weiter ausgebaut, weil es rechtliche Bedenken gibt. Aber insgesamt hat mir der Artikel und die Anleitung wie ein Profi sich dem Thema "Geld verdienen mit Webseiten" nähert, sehr gut gefallen, daher möchte ich ihn hier aufgreifen:
Exemplarischer Aufbau einer neuen “Feierabend”-Website (Briefmarken).
Martin Mißfeldt vom "tagseoblog" hat es sich zum Ziel gesetzt mit einer Nischenwebseite langfristig ein dauerhaftes Einkommen von ca. 500 Euro im Monat zu generieren.
Nun sind 500 Euro natürlich nicht viel, kann man jedoch mehrere Webseiten dieser Art aufbauen, summieren sich die Einnahmen.
Zudem schadet es nicht, wenn man mehrere Standbeine hat und sich nicht auf die Einnahmen einer einzigen Webseite verlassen muss.
Martin Mißfeldt zeichnet in seinem Artikel den Weg von der Idee bis zum angepeilten Ziel nach.
In seinem Fall hat er Briefmarken gewählt, leider liegt auch hier genau das rechtliche Problem.
Die Grundidee war, Briefmarken zu katalogisieren, die vor allem einen ästhetischen Wert haben und nach bestimmten Kriterien ( z.B. nach Farbe oder Thema ) auffindbar sind.
Zwar findet man die Briefmarken einzeln bei Wikipedia, aber erstens sind die Bilder sehr klein und zweitens kann man die Marken nicht nach den gewünschten Kriterien sortieren.
Also nahm er sich die Bilder von Wikipedia, bearbeitete sie und stellte sie aufbereitet auf seiner Webseite ein.
Nun gibt es ein aktuelles Urteil, das besagt, dass Briefmarken kein gemeinfreies Eigentum sind und damit liegt das Projekt erst einmal auf Eis, aber darum geht es nicht.
Der beschriebene Projektaufbau ist exemplarisch und damit eine empfehlenswerte Lektüre, für alle, die sich" nach Feierabend" zunächst einmal ein zweites Standbein neben dem Job aufbauen wollen.
Sehr spannend finde ich den Abschnitt, über den sich vermutlich wenige, die mit einem neuen Projekt an den Start gehen, Gedanken machen:
Die Kosten-Nutzen-Rechnung!
Auch wenn es " nur" ein Feierabend-Projekt ist, dem der Autor an 300 Tagen ca. je 1 Stunde widmet, summieren sich die Projektkosten auf knapp 12.000 Euro, wenn man seine eigene Arbeitszeit mit einem Stundenlohn von 40 Euro ansetzt.
Hier wird dann auch wieder deutlich, wie lange im Internet der Weg zum Erfolg ist, denn bei einem geplanten Einkommen von 500 Euro im Monat dauert es zwei Jahre bis sich der persönliche Aufwand rechnet. Dann aber würde ein Projekt lange Jahre Gewinn abwerfen.