Beim Webmasterfriday geht es in dieser Woche um das Thema "Dein Leben und Dein Handy…".
Für mich ist das Handy eine technische Errungenschaft, auf die ich verzichten könnte.
Untypisch für eine Frau telefoniere nicht gerne und wenn es dann sein muss, dann muss es kurz und knackig sein. Auch SMS schreibe ich nicht gerne und eher selten.
Das Internet nutze ich unterwegs mit dem Handy ziemlich häufig, aber nur um keine lange Weile aufkommen zu lassen, wenn ich z.B. in der Bahn sitze.
Für mich ist das Internet eigentlich die wichtigste Funktion, die mein Handy hat.
Ist die Bahn wieder einmal zu spät, kann ich schauen, ob und wann es Alternativverbindungen gibt.
Oder ich kann auf dem Weg die News lesen.
Bloggen per Handy? Arbeiten per Handy? Bei mir Fehlanzeige.
Ab und zu mache ich mir Notizen, wenn mir spontan etwas einfällt, aber da würde ein Notizblock auch reichen.
Ich empfinde es eher als störend, wenn ich in der Bahn, auf der Straße oder auch in Restaurants ungewollt Zeuge von teilweise recht peinlichen Telefonaten werde oder wenn mein Gegenüber ständig auf sein Handy schaut, um bloß keine neue Nachricht zu verpassen.
Fast schon unhöflich empfinde ich es, wenn ich mit jemandem zusammensitze, der ständig SMS schreibt.
Ich käme mir nicht amputiert vor, wenn ich auf mein Handy verzichten müsste.
Es ist da und ich nutze es, aber ich könnte auch darauf verzichten.

Spontan fiel mir zum Thema übrigens eine lustige Geschichte ein, die mir eine Freundin vor einigen Jahren erzählt hat, die als Purserette ( umgangssprachlich Chefstewardess) arbeitet.
In der ersten Klasse saßen zwei Vielflieger, die wohl grundsätzlich eine erhöhte Aufmerksamkeit genießen.
Nun zückte einer davon das Handy und wollte telefonieren, meine Freundin musste eingreifen und ihn bitten das Handy auszuschalten.
Es entspann sich eine Diskussion - er hätte dringende Telefonate zu führen und überhaupt sei er Vielflieger und ein VIP und er könne seine wichtigen Telefonate unmöglich bis zur Landung verschieben.
Plötzlich drehte sich der andere Vielflieger (ein ziemlich bekannter Promi), der von ihm saß , um und sagte "Sie sind erst dann wichtig, wenn mein Telefon klingelt und der Anrufer mit Ihnen sprechen will."
Schwupps war die Diskussion beendet und das Telefon abgeschaltet.

Und das wäre auch mein Fazit:
Wenn es nicht um Leben und Tod geht ( und das ist glücklicherweise selten der Fall) gibt es nichts, was eine 24/7 Erreichbarkeit voraussetzt.