Eine amüsanten Artikel haben ich in der Süddeutschen gelesen:

Betteln vor Kaufhäusern und in U-Bahn-Tunneln war gestern - heute haben auch die ersten Bettler das Internet entdeckt.
Die beiden, die die Süddeutsche porträtiert, sind äußerst sympathische Aussteiger, die gesellschaftlich anerkannte Jobs aufgegeben haben, um frei zu sein!
Der eine verdiente seinen Lebensunterhalt als IT-Spezialist, der andere war Fachmann für Solaranlagen.
Irgendwann wurde es ihnen zuviel und sie stiegen aus, lernten sich beide auf einer Parkbank in Granada kennen und tingeln nun seit acht Jahren gemeinsam mit ihren Hunden durch die Weltgeschichte.


Betteln sehen sie als Job.
Ihre Kernkompetenz besteht darin Menschen zum lachen zu bringen.
So stellen sie nicht den klassischen Hut auf, sondern gleich vier davon und bitten um freundliche Spenden für "Für Bier", "für Wein", "für Whiskey", "für den Kater".
"Whiskey" und "Kater" sind die Namen ihrer Hunde, aber das weiß der vorbeieilende Passant nicht.
Wenn die Nacht einbricht, tauschen sie die Schilder auch gerne einmal aus.
Dann heißt es "für Joints" oder "für andere Laster":-)
Ja, sie schaffen es!
Die Menschen zum lachen zu bringen und verdienen damit jeden Cent, der in ihre Hüte wandert.
Und weil sie eben anders sind als andere Bettler, haben sie neben ihrer 3-sprachigen Internetpräsenz, auf der man ganz modern per PayPal spenden kann, auch eine Facebook Seite mit über 600 Fans!

Hut ab!