823 Euro – so viel holen Arbeitnehmer im Schnitt vom Finanzamt zurück, wenn sie eine Steuererklärung abgeben. Durch neue Regelungen sparen diesmal vor allem Krankenversicherte und Personen, die an Ex-Ehepartner oder Angehörige Unterhalt zahlen. Finanztest nennt die besten Spartipps und hilft beim Ausfüllen der neuen Formulare.

Neu ist, dass die meisten Versicherten zum ersten Mal alle Beiträge für die Grundversorgung in der Kranken- und Pflegeversicherung absetzen können. Vor allem Selbstständige, Rentner und einige privatversicherte Arbeitnehmer erhalten die neuen Steuervorteile oft erst über die Steuererklärung, weil ihre Beiträge letztes Jahr noch nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Arbeitnehmer mit geringem Lohn sparen auch, wenn sie Ausgaben für Zahnzusatz-, Haftpflicht- oder Unfallversicherungen geltend machen.

Für Eltern ist günstig: Sind Mutter und Vater berufstätig, so können sie für jedes Kind bis 14 Jahren bis zu 4.000 Euro Betreuungskosten absetzen. Studieren die Kinder, können Eltern ihre Einkommensteuer neuerdings drücken, wenn sie die Beiträge ihrer Kinder zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung übernehmen.

Für alle Steuerzahler gilt: Kirchensteuern, Spenden, Löhne für Handwerker oder Reinigungskräfte im Haushalt – wer diese Ausgaben in der Steuererklärung für 2010 angibt, spart ganz leicht Steuern.

Die ausführlichen Tipps für die Steuererklärung 2010 stehen in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de/steuererklaerung.