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Das eigene Amazon Kindle eBook publizieren – die ersten Schritte: Pseudonym oder nicht?

In der letzten Woche hatte ich darüber berichtet, dass ich den Start als Kindle Autorin wagen möchte.
Meine ersten Versuche auf dem Weg zur Indie-Autorin.
Für den ersten Versuch sollte es eine erotische Kurzgeschichte sein und mein zunächst größtes Problem bestand darin, die Frage zu lösen, ob ich unter Klarnamen oder unter Pseudonym veröffentlichen soll.
Gerade das Thema Erotik erschien mir zu heikel, um bei diesem Thema mit meinem Klarnamen in Verbindung gebracht zu werden.
Während man Krimi-Autorinnen in der Regel nicht unterstellt, in der Seele eine Mörderin zu sein, spielt die Fantasie der Leser bei Erotik-Autorinnen gerne einmal verrückt.
Hier wird dann schon einmal gemutmaßt, dass eigene Erlebnisse oder Fantasien verarbeitet werden und das kann gerade im Geschäftsleben kontraproduktiv sein.
Auf der anderen Seite ist es schwierig für einen selbstverlegenden Autor Werbung für sein Buch zu machen, wenn dieses unter Pseudonym veröffentlicht wird.
Will man z.B. eine begleitende Webseite ins Netz stellen, benötigt diese ein Impressum – in diesem Fall wird der Klarname aufgedeckt.
Natürlich könnte man hier einige Umwege gehen, aber das erschien mir alles zu aufwändig.
So also habe ich mich für einen Kompromiss entschieden.
Ich habe zwar unter dem Pseudonym „Marcella Montreux“ veröffentlicht, werde aber zu meinem Werk stehen und dafür offen Werbung machen und hier ist dann auch der Link zu meiner ersten Kindle Kurzgeschichte:
In Fahrt gekommen – erotische Kurzgeschichte

Morgen werde ich erzählen, welche Schritte vom Word-Dokument zum fertigen Kindle Book nötig waren:

Mit Kindle Direct Publishing können Verleger und Autoren nun selbst Bücher im Kindle-Store auf Amazon.de veröffentlichen

Eine Nachricht, auf die sicher nicht nur ich gewartet habe:

Seit heute können Autoren und Verleger auf der ganzen Welt ihre Bücher im Amazon.de Kindle-Store über die Kindle Direct-Publishing-Plattform (http://kdp.amazon.de) anbieten. Kindle Direct Publishing (KDP) ist ein schneller und einfacher Service, mit dem Autoren und Verleger Bücher in den Kindle-Store hochladen und Kindle-Kunden weltweit über Kindle, Kindle 3G, Kindle DX, iPad, iPod touch, iPhone, PC, Mac und Geräten auf Android-Basis verkaufen können.

Verleger und Autoren können nun die deutschsprachige KDP-Website nutzen, um ihre Bücher in Deutschland, Österreich, Großbritannien, den USA sowie weltweit rund 100 weiteren Ländern anzubieten. Sie können das beliebte 70% Tantiemenprogramm, das bisher in den USA, Großbritannien, und Kanada verfügbar war, nun auch für in Deutschland und Österreich verkaufte Bücher nutzen und dabei mehr Geld verdienen. Verlage könnnen dabei wählen, ob sie ihre Zahlungen in Euro, britischen Pfund oder US-Dollar erhalten möchten. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter: http://kdp.amazon.de.

„Deutsche Verleger und Autoren können nun Kindle Direct Publishing nutzen, um noch mehr Leser zu erreichen und mit jedem Buch mehr zu verdienen,“ so Greg Greeley, Vice President European Retail bei Amazon. „Für Verlage in den USA und Großbritannien ist KDP ein sehr erfolgreiches Programm und wir sind sicher, dass auch deutschen Autoren und Verleger von KDP profitieren werden und ihre Titel einem noch breiteren Publikum zugänglich machen und dabei mehr Geld mit jedem Buch verdienen.“

Der Amazon.de Kindle-Store ist für Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg verfügbar. Mehr zu Kindle Direct Publishing unter: http://kdp.amazon.de Der Amazon.de Kindle-Store bietet die größte ebook-Auswahl in Deutschland – mit mehr als 650.000 Titeln, darunter 71 der 100 Spiegel-Besteller und 25.000 deutschsprachige Titeln, darunter Tausende deutsche Klassiker, die gratis zum Download nur auf dem Kindle verfügbar sind.