Aus der Kategorie: Was machen Milliardäre eigentlich mit Ihrem Geld?

Eine auf den ersten Blick ziemlich ungewöhnliche Spende in Höhe von 1 Million Dollar fließt aktuell aus den Taschen des US-Milliardärs George Soros in die Kampagne der Befürworter einer Legalisierung von Marihuana im US-Bundesstaat Kalifornien.
Anfang November wird in Kalifornien per Volksentscheid über die Legalisierung von Marihuana abgestimmt. Sowohl Besitz, Konsum als auch Verkauf sollen gestattet werden.
Mit der Spende des US-Milliardär George Soros sollen Anzeigen und Wahlhelfer bezahlt werden, damit der Volksentscheid zugunsten der Befürworter entschieden wird.
Nach vollständiger Legalisierung der Droge dürften die Bürger von Kalifornien in Zukunft bis zu 28 Gramm ( finde ich jetzt relativ viel, oder? ) Marihuana legal besitzen und es sogar in kleinen Mengen selbst anbauen.

Nun mag man über Marihuana denken wie man will - seine Argumente für die Legalisierung von Marihuana sind nicht von der Hand zu weisen, sprechen allerdings auch klar die Sprache eines Menschen, der es gewohnt ist, in Dollar zu denken:

- Die Legalisierung von Marihuana würde "Verbrechen, Gewalt und Korruption in Verbindung mit dem Drogenhandel" verringern und der Polizei die Möglichkeit geben, "sich auf schwerwiegende Verbrechen zu konzentrieren".
Die Betonung liegt vermutlich hier auf schwerwiegend.
- "Marihuana zu regulieren und zu besteuern würde den Steuerzahlern Milliarden Dollar für Strafverfolgung und Inhaftierungen ersparen und zusätzlich viele Milliarden Dollar an jährlichen Einnahmen bedeuten".

Der aus Ungarn stammende US-Investor und Hedgefonds-Manager George Soros ist eine Wall Street Legende und belegt auf der "Forbes"-Liste der Superreichen Platz Nummer 35.