André Kostolany ( 1906 - 1999 ) galt zu Lebzeiten als Börsenguru.
Auch seine Zitate gewähren einen tiefen Einblick in die Denkweise eines erfolgreichen Menschen.

Folgende Zitate werden Kostolany zugeordnet:

"Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte."

An der Börse gibt's nur Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld!

An der Börse sagt uns oft das Gefühl, was wir machen, und der Verstand, was wir vermeiden sollen.

Wenn die Börsenspekulation leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.

Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut Essen will bevorzugt Aktien.

Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.

Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung.

Steigt die Börse, kommt das Publikum, fällt die Börse, geht das Publikum.

Wenn man über die Einzelheiten zuviel weiß, hat man keinen Überblick mehr über das Ganze.

Die Wirtschaft kann man nicht lehren, man muss sie selber erleben und überleben.

Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

Wer nicht fähig ist, selber eine Meinung zu bilden und eine Entscheidung zu treffen, darf nicht zur Börse.

Unterhalte ich mich mit einem Börsenkollegen, so brillant er auch sein mag, merke ich nach zwei Sätzen, dass er Volkswirtschaft studiert hat. Seine Argumente und Analysen sind in ein Korsett eingezwängt, aus dem er nicht herausfindet.

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.

Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.