Solo-Spieleentwickler sammelt 23 Millionen Euro ein

Einen sensationellen Erfolg und damit einen satten Kontozuwachs kann der Solo-Spieleentwickler Markus Persson verbuchen.
Sein Spiel „Minecraft“ hat sich bisher 800.000 Mal zu je 9,95 Euro verkauft und eine Million Mal für 14,95 Euro.
Selbst wenn er davon die PayPalgebühren und die Steuern abzieht, wird er sich sehr entspannt zurücklehnen und neue Ideen entwickeln können.
Persson selbst verrät bei Reddit, dass er sich selbst nur ein ganz normales Gehalt zahlt.
Der Rest „ein dickes Bündel Geldscheine“ landet auf einem Konto.
Ein schönes Beispiel aus der Kategorie: “ Auch heute kann man mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit noch immer viel Geld verdienen“.

Groupon Klon Google Offers geht an den Start

Heute ist im Netz einiges los!
Erst öffnet die deutsche Kindle Plattform und jetzt verkündet Google auch gerade noch, dass Google Offers – eine Daily Deal Plattform nach Groupon Vorbild, mit dem Betatest startet:
Jetzt offiziell: Google startet Groupon Klon Google Offers.

Mit Kindle Direct Publishing können Verleger und Autoren nun selbst Bücher im Kindle-Store auf Amazon.de veröffentlichen

Eine Nachricht, auf die sicher nicht nur ich gewartet habe:

Seit heute können Autoren und Verleger auf der ganzen Welt ihre Bücher im Amazon.de Kindle-Store über die Kindle Direct-Publishing-Plattform (https://kdp.amazon.de) anbieten. Kindle Direct Publishing (KDP) ist ein schneller und einfacher Service, mit dem Autoren und Verleger Bücher in den Kindle-Store hochladen und Kindle-Kunden weltweit über Kindle, Kindle 3G, Kindle DX, iPad, iPod touch, iPhone, PC, Mac und Geräten auf Android-Basis verkaufen können.

Verleger und Autoren können nun die deutschsprachige KDP-Website nutzen, um ihre Bücher in Deutschland, Österreich, Großbritannien, den USA sowie weltweit rund 100 weiteren Ländern anzubieten. Sie können das beliebte 70% Tantiemenprogramm, das bisher in den USA, Großbritannien, und Kanada verfügbar war, nun auch für in Deutschland und Österreich verkaufte Bücher nutzen und dabei mehr Geld verdienen. Verlage könnnen dabei wählen, ob sie ihre Zahlungen in Euro, britischen Pfund oder US-Dollar erhalten möchten. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter: https://kdp.amazon.de.

„Deutsche Verleger und Autoren können nun Kindle Direct Publishing nutzen, um noch mehr Leser zu erreichen und mit jedem Buch mehr zu verdienen,“ so Greg Greeley, Vice President European Retail bei Amazon. „Für Verlage in den USA und Großbritannien ist KDP ein sehr erfolgreiches Programm und wir sind sicher, dass auch deutschen Autoren und Verleger von KDP profitieren werden und ihre Titel einem noch breiteren Publikum zugänglich machen und dabei mehr Geld mit jedem Buch verdienen.“

Der Amazon.de Kindle-Store ist für Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg verfügbar. Mehr zu Kindle Direct Publishing unter: https://kdp.amazon.de Der Amazon.de Kindle-Store bietet die größte ebook-Auswahl in Deutschland – mit mehr als 650.000 Titeln, darunter 71 der 100 Spiegel-Besteller und 25.000 deutschsprachige Titeln, darunter Tausende deutsche Klassiker, die gratis zum Download nur auf dem Kindle verfügbar sind.

Neue Klonwelle? Private Wohnungsvermietung

Weltweit gibt es bereits einige Plattformen wie airbnb.com, auf der Privatleute ganze Häuser, Wohnungen oder auch nur ein Zimmer Tage-Wochen-oder Monatsweise vermieten können.
In Deutschland ist vor kurzer Zeit mit 9flats.com der erste Klon an den Start gegangen und jetzt sind mit wimdu auch die Samwer Brüder in den noch relativ neuen Markt in Deutschland eingestiegen.
Hier kann man also damit rechnen, dass sich in naher Zukunft noch einiges bewegt.

Spontan hat mir das Konzept gut gefallen:
Privatleute können ihre Wohnung gegen ein gewisses Entgelt auf Zeit vermieten, Reisende können Privatzimmer günstiger mieten als ein Hotelzimmer.
Für fernwehgeplagte Menschen wie mich, die überall auf der Welt arbeiten können und das auch gerne ausnutzen, ist eine solche Plattform auf den ersten Blick sehr reizvoll.
Überwintert man z.B. einige Monate in wärmeren Gegenden, muss im Normalfall ein komplettes „Doppelleben“ finanziert werden und die doppelte Miete gehört in der Regel zu den größten Posten.
Durch 9flats.com oder wimdu.com könnte man die Kosten in der Heimat deutlich senken, allerdings bin ich mir im Moment noch nicht sicher, ob ich das wollen würde, schließlich bleibt der komplette und auch sehr persönliche Hausstand von der Garderobe über Briefe und Fotoalben zu Hause und ich glaube auch nicht, dass ich möchte, dass ein fremder Mensch in meinem Bett schläft.
Wie gesagt, spontan: Ja! Super!
Auf den zweiten Blick bin ich mir unsicher, ob ich mich darauf einlassen würde.

Kunst: Jimi Hendrix Porträt aus 5000 Plektren

Der britische Künstler Ed Chapman hat aus 5000 Plektren ein Porträt von Jimi Hendrix gefertigt.
Das Mosaik wurde für 23.000 Pfund ( ca.26.000 Euro) versteigert. Der Erlös geht an die Krebsforschung.

Jimi Hendrix

Jimi_Hendrix_Mosaik

Via: recyclart

Der Traum vom Mc Donalds Lieferservice könnte bald wahr werden!

Über Copycats habe ich hier schon einiges geschrieben und auch Gigalo, ein Marktplatz auf dem Dienstleistungen für 5 Euro angeboten oder gekauft werden können, war eigentlich nichts anderes als ein Klon des Fiverr.com Originals.
Das ändert sich jetzt und die Idee, mit der sich Gigalo aus der Masse der 5-Euro-Marktplätze heraushebt, ist wirklich klasse, allerdings leider erst im Alphatest:
Gigalo hat auf der re:publica (Europas größter Bloggerkonferenz in Berlin) die Web App Gigalocal vorgestellt. (abrufbar unter www.republica.gigalocal.de)
Auf Gigalocal sollen Wünsche, Gesuche und Angebote auf einer Karte verortet werden und dann könnte schon bald z.B. der Traum vieler McDonalds Fans wahr werden: Der McDonalds Lieferservice – wenn es dann z.B. bei Gigalocal heißt. “ Bring‘ mir ein McMenü – zahle 5 Euro für die Lieferung“.
Getränke-Nachschub für die Party, Aspirin für den morgen danach, Zigaretten für die, die nachts zu faul sind, selbst zur Tankstelle zu gehen, vielleicht auch kleine Chauffeur-Dienstleistungen, wie “ Wer nimmt mich mit zum Flughafen/ Bahnhof“ : Denkbar sind unglaublich viele Angebote und ich bin mir sicher, dass das Angebot für Begeisterung sorgen wird.


An sich hätte man fast damit rechnen müssen, dass Gigalo nicht einfach nur ein weiterer fiverr.com Klon ist, der eigentlich fast schon zu spät kommt.
Hinter Gigalo steht als Investor Hanse Ventures und damit steht Gigalo für ein profitorientiertes Projekt, als das es zunächst nicht zu erkennen war.
Jetzt sieht die Sache anders aus – da kann der letzte Klon das Rennen machen und wird vielleicht sogar vom Original geklont!