Betteln mal anders und was Unternehmer daraus lernen können

Anders sein als die anderen

Gestern war ich mit der U-Bahn unterwegs und ein Bettler, der auf den ersten Blick aussah wie der klassische U-Bahn Bettler hat mich überrascht:
Mir gegenüber saßen 3 Franzosen, die sich angeregt miteinander unterhalten haben.
Der Bettler hat eher gelangweilt seine übliche Rede gehalten und niemand hat sich für ihn interessiert.
Dann aber hat er die drei Franzosen in fließendem Französisch angesprochen und plötzlich richteten sich alle Blicke auf ihn.
Ein Bettler, der französisch spricht? Das erwartet man nicht.
Und plötzlich füllte sich sein Becher.
Ich habe ihm vorher auch nichts gegeben, aber ich war wie die anderen wirklich so überrascht, fast überrumpelt, dass ich auch spontan in die Tasche gegriffen habe. Die Franzosen, die sich natürlich gefreut haben, dass jemand sie auf französisch anspricht, haben auch alle gespendet.

Ein anderes kreatives „Bettelmodell“ hat mir auch gefallen:

Via: Business-Opportunities

Das Schild würde mich zum schmunzeln bringen und die Kreativität würde ich belohnen.

Geht man als Unternehmer mit offenem Blick durch die Stadt kann man mehr lernen als an jeder Uni:
Will man etwas verkaufen, muss man die Menschen erreichen – indem man sich von der Masse der Menschen, die das gleiche im Angebot haben, abhebt.

Ein handgestrickter Ferrari in Originalgröße

10 Monate hat Lauren Porter an ihrem Ferrari Kunstwerk gestrickt und wurde dabei von 20 Helfern unterstützt:

Ferrari gestrickt

Ferrari gestrickt

Ferrari gestrickt

Ferrari gestrickt

Via: Lauren Porter

Ganzjahres-Geschenkpapier für alle Gelegenheiten

Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten, zu Ostern, zur Hochzeit zum Valentinstag – dieses Geschenkpapier passt immer!
Leider nur in Englisch- das wäre eine Idee für den deutschen Markt:

Zum Vergößern auf die Bilder klicken:

Designer:Fabio Milito und Francesca Guidotti
Via: design-milk

3in1 Platzwunder: Stuhl, Leiter, Bügelbrett in einem

Solche Ideen entstehen, wenn jemand nicht viel Platz zu Hause hat: Ein Stuhl, ein Bügelbrett und eine Trittleiter – alles in einem Möbelstück:

Via: Core77

Beten lassen: Gebetomat – Gebete to go

Der Gebetomat ist eine Erfindung des Künstlers Oliver Sturm.
Äußerlich sieht er aus wie ein Paßbildautomat – allerdings soll der Innenraum der Einkehr dienen.
Gebete in 65 Sprachen in fünf Weltreligionen – Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus- sind auf Knopfdruck abrufbar.
Während das gewählte Gebet abgespielt wird, zeigt ein irdischer Fortschrittsbalken an, wie lange es noch bis zum Amen dauert.
Minuten der inneren Ruhe, inmitten des hektischen Alltags.
Eine Idee, die polarisieren wird.
Beim Glauben scheiden sich bekanntlich die Geister und möglicherweise werden einige den Gebetomaten als Provokation empfinden.
Mir gefällt die Idee ausgesprochen gut, vielleicht bringt der Gebetomat aufgeschlossenen Menschen die verschiedenen Religionen auch etwas näher.