Ring mit versteckter Botschaft, die bleibende Eindrücke hinterlässt

Eine schöne Idee für einen Heiratsantrag der ungewöhnlichen Art hatte der koreanische Schmuckdesigner Jungyun Yoon. So sind auf der Innenseite seiner Ringe Botschaften wie z.B. die Bitte „Marry me“ ( Heirate mich!) versteckt, die auf dem Finger einen Eindruck hinterlassen, der auch dann noch zu sehen ist, wenn der Ring abgenommen wird.
Auch ein Herz oder ein „Always“ gibt es „von der Stange“ – individuelle Eindrücke kosten einen Aufpreis.
Die Ringe gibt es in Silber oder in 14k Gold zum Preis ab 120 Dollar ( zuzüglich Versand 22 Dollar)

Ring mit versteckter Botschaft

Ring mit versteckter Botschaft

Ring mit versteckter Botschaft

Ring mit versteckter Botschaft

Ring mit versteckter Botschaft

Via: Bookofjoe

Kunstwerk Auto: Modell Dreckschleuder

Das ist vermutlich eine Geschäftsidee, die in Deutschland nur wenig Anhänger finden würde – außer vielleicht bei den rachesüchtigen Ex-Frauen oder den Nachbarschaftsstreit-Fraktionen.
Die Kunst am Auto, die ihr frisch geputztes Auto in eine Dreckschleuder verwandelt:

Designer: Scott Wade
Via

Kunst auf Leggings: Modell Blitzeinschlag, Knochen, Zeitung, Galaxy

Wenn man manche Frauen, die selbstbewusst mit Leggings unterwegs sind, sieht, fragt man sich unwillkürlich, ob vielleicht der Blitz in den Spiegel eingeschlagen hat.
Vielleicht hat diese Frage auch den Designer James Lillis inspiriert, auf jeden Fall war die Nachfrage nach seinen “ Blitzeinschlag-Leggings“ so groß, dass sie längst ausverkauft sind:

Blitz Leggins

Blitz Leggins

Aber auch seine „Zeitungs-Leggings“:

und seine Knochen- Leggings hatten viele Fans:
Knochen-Leggins

Die Modelle von James Lillis sind heiß begehrt, auch wenn sie nicht ganz preiswert sind.
Aktuell am Start – das Modell Galaxy – ein Print eines Original NASA Fotos einer aktuellen Galaxie:

Galaxy Leggins

Und der Körperscanner auf dem 3D-Kleid – funktioniert und wird mit 3D Brille geliefert:
Körperscanner Kleid

Körperscanner Kleid 3D

Wie gesagt – bei Bestellungen ist gesunde Eile angesagt, denn die Fangemeinde ist groß und die Artikel sind schnell ausverkauft!

Via: Black Milk Clothing

Mit der Pizza kommt die Werbung

Vermutlich geht es vielen Werbesendungen, die im Briefkasten landen, so wie denen, die in meinem Briefkasten liegen. Sie wandern ungelesen vom Briefkasten direkt in den Mülleimer, der in vielen Häusern oft schon gleich direkt neben dem Briefkasten steht.
Lieferando, die Plattform für Online-Essensbestellungen im Internet, bietet nun eine Werbeform an, mit der die Anzeigen es wenigstens schon einmal bis in die Wohnung schaffen.
In Zusammenarbeit mit der Marketingagentur 111 Medien Service aus München liefert Lieferando mit Werbung bedruckte Pizzakartons aus.
Als erstes Unternehmen nahm Notebooksbilliger das Angebot an und die Auswertung einer stichprobenartigen Analyse ergab, dass sich 80 Prozent der befragten Pizzabesteller an die Werbeaktion erinnern konnten.
Damit liegt der Wert deutlich höher als bei klassischen Offline-Werbeformen.
Für Unternehmen, die offline werben ist dieses Angebot sicher eine Überlegung wert.

Eindrucksvolle Bilder: Spiel mit dem Mond

Eine wundervolle Fotoserie, die den Mond in den Mittelpunkt rückt, hat der französische Fotograph Laurent Laveder geschossen:

Via: Toxel

Der Weg zum Erfolg: originell, witzig, kreativ = anders als die anderen

Bei Google+ macht zur Zeit ein Bewerbungsschreiben die Runde, mit dem die Verfasserin eine Punktlandung hingelegt hat. Die Unternehmen stehen Schlange, um sie zu einem Bewerbungsgespräch einladen zu dürfen.
Karrierebibel hat die Bewerbung im Wortlaut veröffentlicht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich an Ihrer Stelle wäre echt voll genervt, wenn ich täglich unzählige Bewerbungen lesen müsste, die alle mit “Hiermit bewerbe ich mich…” anfangen. Ich frage mich sowieso, wer sich bei der heutigen Lage auf dem Ausbildungsmarkt noch eine ernsthafte Bewerbung erlauben kann, denn 50 Bewerbungen und 50 Absagen sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Meine Mama sagt immer: “Kind, geh schaffe und bring Kohle bei…!” Aber Sie wissen ja bestimmt wie Mamas so sind, Sie haben sicher auch eine. Na ja, man muss sie verstehen, Mama will schließlich nur das Beste für mich.

Fakt ist, ich suche einen Ausbildungsplatz auf jeden Fall als Tourismuskauffrau, und ich will zu Ihnen. Seit zwei Jahren möchte ich eigentlich nichts anderes. Noch besuche ich die 10. Klasse der Geschwister-Scholl-Realschule in Nürnberg, die ich – so Gott will und das will er – 2012 mit der Fachoberschulreife abschließen werde.

Einen IQ habe ich auch, nur in Mathematik nicht. Aber wer will denn schon wissen, wie hoch die Cheops-Pyramide auf den Millimeter genau ist (sie ist SEHR hoch!)? Auf der anderen Seite kann ich Ihnen natürlich mit Excel problemlos ausrechnen, wie viel Säcke Reis in China jährlich umfallen und mit Power Point eine voll animierte Präsentation des Lebens der gemeinen Schmeißfliege im 13. Jahrhundert erstellen. Und bei Bedarf kann ich auch einem Engländer eine Brücke verkaufen. Mit einem wundervollen Ausblick auf den Rhein.

Wenn Sie mit dem Lesen bis hierhin gekommen sind und sich immer noch nicht dafür entschieden haben, mich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, dann dürfen Sie meine Bewerbung gerne ausdrucken und einen Papierflieger basteln. Mal ganz im Ernst, heutzutage schreibt doch fast jeder, der eine Ausbildung sucht, eine Bewerbung mit dem Gedanken, dass er sowieso eine Absage bekommt, bei mir wird’s wenigstens ein Papierflieger.

Auf Wunsch schicke ich Ihnen natürlich auch noch eine dieser langweiligen Standardbewerbungen (… hab ich alles gelernt) und natürlich auch mit Foto. Bis ich im August 2012 bei Ihnen anfangen kann, habe ich mich auch noch zeugnismäßig mächtig ins Zeug gelegt. Schließlich möchte ich auch ein wenig glänzen.

Bis demnächst (hoffentlich), jetzt liegt es an Ihnen. Oh Gott, was soll ich anziehen?

Mit freundlichen Grüßen

Schon der erste Satz trifft den Punkt:
„ich an Ihrer Stelle wäre echt voll genervt, wenn ich täglich unzählige Bewerbungen lesen müsste, die alle mit “Hiermit bewerbe ich mich…” anfangen.“
Und schon ist ihr die Aufmerksamkeit des Adressaten sicher.
Wenn die Bewerbung tatsächlich zur Person passt, hat sie gute Chancen einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Sie ist witzig, kreativ und originell und weil sie damit interessant ist, landet ihr Schreiben nicht auf dem Stapel der anderen Einheitsschreiben.
Aus solchen Beispielen kann man immer wieder lernen- unabhängig davon, ob es um einen Ausbildungsvertrag oder um etwas ganz anderes geht.
Will man aus der Masse ausscheren, muss man anders sein und sein Gegenüber überraschen.
Klar wird es auch sehr konservative Personalabteilungen geben, die mit so einer Bewerbung nichts anfangen können, aber dort würde die Bewerberin sich sicher auch nicht entfalten können, insofern spielt es keine Rolle, wenn sie bei diesen Unternehmen von vornherein aussortiert wird.

„Heart Attack Grill“ – wenn der Name Programm ist

Wir alle sind darauf trainiert, Werbung als Entertainment zu verstehen, uns aber nicht auf die Werbeaussagen zu verlassen.
In folgendem Fall wäre es allerdings besser gewesen, wenn der Kunde sich die Werbung des „Heart Attack Grills“ zu Herzen genommen hätte:
Der Heart Attack Grill in Las Vegas wirbt mit Slogans wie „Taste Worth Dying For.“
( Koste, wofür es sich zu sterben lohnt) und an der Tür und im Inneren warnt ein Schilderwald: „Nur Barzahlung, weil sie sterben könnten, bevor der Scheck gutgeschrieben ist“ und “ Achtung! Dieses Restaurant schadet Ihrer Gesundheit“.

Heart Attack Grill
Bild via Detroit Free Press

Der Chef, der sich „Doctor Jon“ nennt, tritt als Dokor auf, die Bedienung als Krankenschwestern.
Das „Besondere“ an diesem Restaurant: An Fett wird nicht gespart und so kann ein Essen schon einmal bis zu 8000 Kalorien haben.

Der Kunde ließ sich nicht verwirren, bestellte einen „Triple Bypass Burger“ – und bekam prompt einen Herzinfarkt.
Als er mit Herzinfarkt-Symptomen zusammenbrach, dachten die Mitarbeiter zunächst an einen Scherz, reagieren dann aber sehr schnell und riefen den Notarzt.
Glücklicherweise hat der Kunde überlebt, aber in Zukunft wird er Werbeaussagen sicher mit anderen Augen sehen.